1998-09 Motorradtour nach München

Mit dem Motorrad ins Ausland vom 12. bis zum 20. September 1998

Eine Motorradtour sollte auch mal ins Ausland gehen. Wenn auch nur ins Europäische. Wir haben uns daher für die Metropole München entschieden. Visa beantragt, losgefahren und schließlich im geschichtsträchtigen Dachau gelandet. Von dort aus haben wir dann ganz unmotorisiert die Gegend erkundet – nicht zuletzt natürlich das Deutsche Museum!

Schon morgens in der Frühe vor dem Hahnenschrei ging es los (vielleicht auch etwas später…).

Erster Stop – man bleibt sich ja treu – war in Korbach. Vertraut mit dem Einbahnstraßensystem fanden wir ziemlich schnell ein lauschiges Plätzchen: Vor der Kirche mitten in den Hochzeitsvorbereitungen…

Es gab nur eine kurze Stärkung, denn der Weg war noch weit (s. r.)… Im Gegensatz zur letzten Fahrt nach Mainz diesmal keine Zweiteilung, wir hatten ja noch viel vor!

Kurzer Fotostop in einer gar nicht so unberühmten Stadt…

Leider Gottes mußten wir die Fahrt auch für weniger angenehme Dinge unterbrechen…

MAINZ. Diese Stadt hat einen dampfenden Eindruck bei uns hinterlassen… (Übrigens mit einem salzig/schwefeligen Geschmack!)

Die hier dargestellte Prozedur wiederholte sich (fast) jeden Abend auf’s Neue. Aber Übung macht bekanntlich den Meister!

Und kurz darauf…

Frisch und ausgeschlafen hieß es dann am nächsten Tag Sightseeing machen (Das Rathaus)

Das angenehme mit dem nützlichen verbindend wollten wir noch etwas frisches Quellwasser mitnehmen – es ist bei dem „wollten“ geblieben…

Und das bei einer KÄLTE!

schlabber schlampf scmatz schlürf (Abendessen)

Tags darauf am einsamen Frühstückstisch kommt man schon mal auf dumme Gedanken. Oder: Not und Platzmangel machen ja bekanntlich erfinderisch!

Und hier ist dann das Resultat dieses geglückten Experiments:

Ja, auch so eine Frühstücksgeschichte: Der hüpfende Toast (und leider der langsame Kameramann).

Den Tag verbrachten wir mit Einkaufen (wie unspektakulär)…

Den Abend fit folgenden Tätigkeiten:

Erst kräftig schrubben

Und dann wegstellen – ganz einfach eigentlich

Spektakulärer wurde es dann bei „Bohnanza“

Und das war Janine’s Lieblingsbeschäftigung…

Nun ja, wenn Dirk und Daniel verreisen gibt es eigentlich immer Regen. Daher gehörte die Beseitigung der Nachwehen zu einer von unseren Hauptaufgaben! Man trocknet Handschuhe, Socken, Schuhe, Hosen und Jacken (nur von außen) mit allem, was man an Wärmequellen so finden kann: Heizung (wie langweilig), Fön (sehr flexibel und auch ohne Beisitzer verwendbar) oder Mikrowellen (Hightech, aber nicht erwünscht)

Waren die Sachen dann schließlich getrocknet, hieß es alles verstauen, …

… und noch mehr verpacken …

… und die Hühner satteln!

Denn es ging dann weiter Richtung Augsburg

Den obligatorischen Zwischenstop um die Maschinen abzukühlen legten wir in Tauberbischofsheim ein. Dort fanden wir eine gemütliche aber leider defekte Telefonzelle, die wir dann in eine „Mittagszelle“ umfunktionierten. Wir hätten ja auch lieber draußen gegessen, aber DER ALTE wollte das nicht. Auf der anderen Straßenseite gab’s dann einen Schlabberschlampf (Joghurt) aus dem ReWe.

Ha! Man braucht wohl doch kein Visum! Dachten wir, aber wir sollten eines besseren belehrt werden…

Aber rechtzeitig an der Landesgrenze stellte sich der weiß-blaue Himmel ein! So groß, daß nur das Weiß auf’s Bild paßt! Aber mal ehrlich, ab dieser imaginären Linie war das Wetter wirklich besser… J

Dinkelsbühl. War mir bis Dato unbekannt, ist aber angeblich eine bekannte Sehenswürdigkeit. Das kann ich nun auch bestätigen. Bekannt, weil Benze aus aller Herren Länder da waren (50 % mit GPS) und sehenswürdig ist Dinkelsbühl auch: Man beachte die folgenden Fotos…

Man nutzt so einen Ort selbstverständlich zur Stärkung

Und dann hieß es wieder: „Tschüs Dinkelsbühl!“

(Man beachte den Lichtpunkt)

Die Puppenkiste. Bei der Suche nach der ersten Jugendherberge sind wir dann auch fast verzweifelt. Man munkelt, daß es eventuell an der unzureichenden Beschilderung derselben gelegen haben könnte. Kurz bevor wir wieder aus dem Ort herausgefahren wären, kehrten wir wieder um. In der Zwischenzeit („Wie kommen wir den zur JH?“ – „JH? Hmmm, weiß nicht!“) haben wir dann auch ergründen können, daß die JH beim Dom ist. Ah ja: „Wie kommen wir denn zum Dom??“ – „Ja, kein Problem: Hier rechts, dann links und gleich wieder rechts, usf.“ (Und diese SPRACHE!!!) Na dann, auf ein Neues: Hier rechts, dann links und gleich wieder wo lang??? Mist! Rechts ab in eine Seitenstraße. Oh, Prima, ein Stadtplan – eifriges Studium… „Na, wo wollt ihr denn hin?“ – „Zur JH.“ – „Kein Problem. Hier die erste links und dann immer geradeaus. Den Dom links liegen lassen und dann in das Sowieso-Gäßchen einbiegen. Das ist links. Ganz wichtig, das Sowieso-Gäßchen! Und dann immer der Straße folgen… Das Sowieso-Gäßchen, nicht vergessen. Gesagt, getan. Mann, der Mann ist gut, man. Das stimmt ja alles! Und da das Sowieso-Gäßchen! Liiinks. Der Straße folgen, hmmm, alles Einbahnstraßen. Und da schon wieder, und noch eine. Man gut, denn ein Auto alleine hat hier schon genug Probleme… Oh, hier kann man wählen: rechts oder links? Rechts. Oh, für Motorräder verboten. Daniel hat’s nicht gesehen, zu spät! Aber fast hätten wir die JH übersehen, aber das kleine blaue lang ersehnte Schild fällt dann doch auf.

Rein in den Hof, Motorräder zwischen die Tische stellen und einchecken! Und wer dachte, das mit dem Visum war nur ein Witz, der war noch nicht in einer bayrischen JH: „Einzelwanderer müssen bitte dieses Anmeldeformular mit Namen und Adresse usw. ausfüllen!“ Und 20 DM Schlüsselpfand. Ja, so ist das hier in der Süd-Zone: andere Länder, andere Sitten.

Die Herberge an sich war nicht besonders luxuriös, aber auch nicht besonders teuer. Zumindest hatte sie eine Heizung auf dem Zimmer (sehr wichtig, wie man sieht) – das war dann aber auch schon der ganze Komfort. Zwei Toiletten und drei Duschen (mit nur lauwarmen Wasser) für eine Etage ist vielleicht etwas knapp bemessen. Dafür gab es aber ca. 15 Waschbecken! Das Frühstück(sbüffet) tags darauf ließ eigentlich keine Wünsche offen…

Dann hieß es wieder:

Noch ein kurzer Stadtbummel

Tags darauf war dann der Katzensprung nach Dachau angesagt:

Kurze Verabschiedung von der JH und hineingestürzt in das Einbahnstraßen – Wirrwarr. Eine kurze Bekanntschaft mit der dortigen Straßenbahn ließ sich nicht vermeiden. Diese schafft aber – im Gegensatz zu den heimischen – eine ca. 10%ige Steigung (wenn auch nur mit Alarmglocken, Anlauf und vor sich herschiebenden Autos)

In Dachau angekommen, begann die schon befürchtete Suche nach der JH, ‚tschuldigung dem JGH. Erleichtert wurde dies aber durch den nicht sonderlich detaillierten mitgefaxten Stadtplan… Hinweisschilder haben wir erst gar nicht erwartet, da das JGH ja auch erst neu gebaut worden ist. Aber wer suchet, der findet. Der Empfang war überaus zuvorkommend und fürsorglich, obwohl wir schon um ca. 10 Uhr dort waren, das Zimmer erst ab 12 Uhr beziehen konnten. „Ihre Sachen können Sie derweil bei mir im Büro abstellen.“ Dann noch die Formalitäten: Wieder eine Meldebescheinigung, Schlüsselpfand, Magnetkarte für die Eingangstür, die um 1 Uhr nachts dann doch geschlossen wird („Sie brauchen die Kartn nur an das Kaschterl neben der Türe zu halten!“) Das Kaschterl ist übrigens von Deister-Elektronik…

Was tun mit der Zeit? Einkaufen! Schließlich hatten wir ja nur ÜF. „Wo kann man denn hier einkaufen?“ – „Ja, also ganz billig, hier gleich um die Ecke (Stadtplan). Aber da haben Sie keine Auswahl. Wenn sie etwas mehr Auswahl wollen, dann fahren Sie am besten hier hin: (wieder Stadtplan). Hier gibt es auch noch was, aber da ist es etwas teurer (ein Blick zu uns). Am besten sie fahren hier hin (Stadtplan).“ Versorgt mit diversen Stadtplänen, Abfahrtszeiten für Busse und S-Bahnen ging’s zum Einkaufen… Gefunden haben wir den Laden leider nicht, aber wozu gibt’s den das Kaufland: „Kurze Fahrt – Geld gespart“

Einkaufen, zurückfahren und:

Unser nun prall gefüllter Kühlschrank (hinter der Glasscheibe):

Wurde denn auch sogleich schamlos geplündert…

So schaut die Luxusherberge von innen aus: Viel Licht, viel Glas viel Holz, viel Stahl und viel nackter Beton. Alles supermodern.

So modern, daß es auf den Zimmern alles gibt: Waschbecken, WC, Dusche, Steckdosen(!), abschließbare Schränke und alles, was das Herz noch so begehrt… Außerdem auch schief hängende Türen, die nicht schließen und nur unter Gewalteinwirkung abschließbar sind, offene Revisionsschächte, keine Heizung auf dem Zimmer (!), kalte Trockenräume und so weiter…

Am Nachmittag fuhren wir dann mit Bus und S-Bahn nach München. Für Schlappe 25 DM! Der scheinbar schwerhörige Busfahrer weigerte sich weiterzufahren, nur weil er nicht gehört hat, daß wir die Fahrkarte abgestempelt haben.

S-Bahn fahren ist in der Süd-Zone auch ein Kapitel für sich: Man steigt links ein und rechts wieder aus. Etwaige Rebellen werden einfach über den Haufen gerannt!

Das erste Ziel war der Ostbahnhof. Warum? Um unser wasserdichtes Equipment zu vervollständigen. Auf zu Louis und Polo, eine Wasserdichte Packtasche für Dirk und GoreTex-Handschuhe für beide kaufen. Dann war da noch ein Geschäft mit Zwiebelkuchen und Federweißer aber zum Essen war es noch zu früh… Zurück mit der S-Bahn in die City…

Was gab’s denn so in der City alles zu sehen?

Jede Menge Selbstdarsteller:

Normal, oder mit Handicap

Vikturalienmarkt: Eigentlich ein ganz normaler Markt, aber angeblich, … Nun denn, noch etwas Obst gekauft (wegen der grünen Haare)

Da haben wir ihn auch gesehen, den einzigen, echten bayrischen Maibaum! Ganz klassisch!

Das klassische Bild: Rathaus und Frauenkirche

Apropos Frauenkirche: Man bekommt auch beide Türme auf ein Bild (die Uhren gehen sogar gleich!)

Es ist nur eine Frage der Verrenkung

Da fragt man sich doch: Warum hat der Mann das nur abgelichtet, was ist das überhaupt für ein Gebäude???

Das Spielzeugmuseum haben wir nur von außen gesehen

Nanu? Warum ist denn der Rathausplatz so überfüllt? Oh, das Glockenspiel! Schnell ein Foto, bevor es wieder weg ist – man kennt das ja aus Hameln… Na ja, Pustekuchen, es ist

immer offen (s. u.)

Und dann noch etwas klassisches: Das Hofbräuhaus am Platzl. Und was gibt’s dort? Natürlich was klassisches: Bier und (Bio-) Haxe!

Man beachte den Vorher-Nachher-Effekt:

Es soll ja Leute geben, die ins Hofbräuhaus am Platzl gehen und da dann nur Brause bestellen. Eine etwas merkwürdige Sache… Schöne Grüße!

Ansonsten war das Hofbräuhaus ganz klassisch:

Viel Humba-humba-humba-tätärräää

Und noch mehr Leute

Also raus aus dem Laden und gegenüber: Noch mehr Klassik: Planet Hollywood Café mit den Händen von Arnold und Frau (Dirk’s Hände sind nicht mit drauf L) War aber nicht unsere Preisklasse…

Danach haben wir noch etwas die Innenstadt unsicher gemacht und sind dann heim gefahren. Den letzten Rest durften wir zu Fuß gehen, da der letzte Bus schon um 20 Uhr gefahren ist. Ich sage nur Süd-Zone.

Nein, wir sind im Herbst gefahren und nicht zu Ostern – Daniel putzt Zähne!

Der nächste Tag war zweigeteilt: Sowohl vom Programm her (Geschichte und Gegenwart), als auch vom Wetter (Sonne und Regen). Eigentlich ganz klassisch!

KZ-Gedenkstätte Dachau

Den heutigen Eingang gab es damals noch nicht (s. u.)

Das war früher der einzige Zugang

„Möge das Vorbild derer die hier von 1933 bis 1945 wegen ihres Kampfes gegen den Nationalsozialismus ihr Leben ließen die Lebenden vereinen zur Verteidigung des Friedens und der Freiheit und in Ehrfurcht vor der Würde des Menschen“

Ein Mahnmahl, bei dem man sich auch etwas gedacht hat:

Zu erst geht man nach UNTEN. Man kommt vorbei an vielen Ecken und Winkeln. Dann steht man vor einer Wand und muß vorbei an einem RECHTEN WINKEL. Nach oben kommt man dann nicht über stufen, sondern schlurft eine Rampe hinauf…

Am Nachmittag war dann Kloster Andechs angesagt. Bei Regen.

Schon auf dem Parkplatz wird man von einer Meute johlender Leute empfangen. Beim Erklimmen des Berges hört man schon lautes Singsang. Und dann das Schild: „Singen und Lärmen verboten. Kloster Andechs“ Ah ja.

Schön ist das Kloster nur von außen – über das innere schweige ich mal…

Ja und dann ist da noch diese Osterkerzensammlung, die von 1997 bis 1816 (die mit der Krone) reicht. Da war dann noch eine von 1860 München, die gestiftet wurde als dank für den Aufstieg in die Bundesliga (oder so ähnlich)

Ja, und wenn man schon mal in München ist, dann muß man auch mal das Deutsche Museum von innen gesehen haben.

Hier das Innenleben von einem Schiffsdiesel

Oder die erste E-Lok der Welt von Werner von Siemens

Ein bißchen Spaß muß sein

Die Abteilung für Gläsernes

Wir warten auf den Einlaß ins Zeiss-Planetarium. Eigentlich kann man sich hier Sonnenuhren anschauen, aber nun ja… Daher ein Klassisches Bild: Frauenkirche mit Rathaus.

Das Zeiss-Planetarium.

Sternenkunde unter fachlicher Anleitung. (Besonders hilfreich war der kleine grüne Zeiger). Nur leider waren die Sitze nicht für einen 360° Rundumblick geeignet

Aber ansonsten sehr interessant…

Ach ja, hier kann man endlich mal das ausprobieren, was einem Hans Otto Seinsch so alles beigebracht hat: Elektrische Maschinen zum Abwinken. Mit gleich- und Wechselstrom oder Frequenzumrichter. Reihen-, Nebenschlußmaschinen, Synchron- und Induktionsmaschinen – kurz alles was das Herz eines E-Technikers höher schlagen lassen sollte (wenn man denn das vertiefen will).

So ein Tag im Museum ist schon anstrengend…

Knapp über 800 Watt liegt mein persönlicher Rekord

(Aber Vorsicht, es ist schwerer, als es ausschaut!)

Gut, daß wir kein Bau-Ing studieren…

Bei der Brücke im Vordergrund scheiterten wir jämmerlich…

Strömungsmechanik mit Hilfe einer Emulsion aus Öl und Wasser mit Eisenpulver (oder so ähnlich) Sieht hübsch aus.

Physik zum Schlechtwerden.

Der Drallsatz.

Vorsicht Schwindelig!

Ja und noch mal E-Technik. Hochspannungstechnik. Hier eine Gleitentladung (???). Außerdem im Programm: Wie verwandle ich einen Draht in Schall und Rauch? Auch sehr interessant aber nicht vertiefungswürdig.

Und da Museen um 17:00 Uhr dicht machen und der Museumsladen nun gar nicht das hielt, was er versprach machten wir uns auf die Suche nach dem lang begehrten Zwiebelkuchen mit Federweißer. Und siehe da, diesmal wurden wir auch fündig!

Aber man mag es kaum glauben, der aus der Mensa schmeckt besser!

Ja, und wie üblich kurz vor der Abreise heißt es wieder Sachen Trocknen. Aber das ist einfach zu viel: Drei Dinge auf einmal, das geht nun wirklich nicht…

Wir sagen Dachau „Auf Wiedersehen“

Ein letztes Frühstück in „unserem Schaufenster“ (wirklich praktisch für Einzelwanderer und gemütlich…

Und schon sind wir wieder auf der Straße bzw. machen Pause. Kein wunder bei dem Wetter! Und nicht zum Letzten Mal müssen wir Andere auf den rechten Weg zurückhelfen…

Bamberg. Was die JH angeht das vollkommene Gegenteil von Dachau – wir sind wohl verwöhnt. Aber mal ehrlich: Eine besetzte Rezeption bis Nachts um eins ist nicht notwendig (s. Dachau) aber eine verschlossene JH von 13 bis 17 Uhr auch nicht (s. Bamberg). Wir nutzten die zwei Stunden daher anderweitig…

Einchecken und ein letztes Mal ein Visum ausfüllen. Doppelzimmer? Fehlanzeige. Sechsbettzimmer! Mit nur vier Schränken! Aber dafür ganz für uns alleine.

Dafür hatten wir auch eiskalte Duschen! Und immer zwei in einer Kabine (wie praktisch – da kann man sich gegenseitig den Rücken einseifen J)

Danach ab in die City – Abendessen suchen. Vorbei am renovierenden Rathaus…

Nach stundenlanger Suche „entschieden“ wir uns dann für das einzige, das noch offen hatte und welches Gäste einließ… Es war ja immerhin schon nach 18 Uhr. Ich sage nur Süd-Zone. Beim späteren Stadtbummel stellte sich dann heraus, daß wir in der falschen Richtung gesucht hatten. Die von uns favorisierten urigen kleinen Kneipen lagen schlichtweg auf der anderen Seite der Fußgängerzone.

Shit happens L

Zur Strafe hieß es dann Wasser pumpen an eine der Zahlreichen Zapfsäulen und ab in die Falle

Zum Frühstück haben wir dann alles mögliche erwartet, nur nicht das, was wir vorfanden. Ein Toaster auf jedem Tisch!

Frühstücksbüffet mit allem, was das Herz begehrt: Rührei, selbstgemachter Zwetschenkuchen, Kiwis(!), und und und. Ja und dann war da noch ein sehr sonderbarer Student an unserem Tisch – schweigen wir lieber. Und dann kam sie: Die Herbergsmutter. Da hatte wohl einer Magenschmerzen. „Ja, Moment ich koche die einen Kamillentee, ich habe auch Tabletten, oder lieber Tropfen. Ich kann auch eben…“

Während die letzten Nachzügler persönlich durch die Haussprechanlage zum Frühstück gerufen wurden und die letzten Instruktionen für die Zimmerreinigung durchgegeben wurden (was eigentlich nicht nötig war, denn das Haus durfte man nur mit Hausschuhen (!) betreten), waren wir schon fast verschwunden.

Ein letzter Blick auf die JH Wolfsschlucht und ab durch die Mitte

Der Weg nach Hause führte uns von der Süd-Zone direkt in die Ost-Zone.

Da war zwar der Sprit billig, aber das war’s dann auch schon.

Die Straßenbauer haben bei ihrer Arbeit wohl geschlafen. Anders läßt sich diese merkwürzige Straßenführung wohl nicht erklären. Hinter einer Kuppe im rechten Winkel nach links! Oder eine Kuppe, eine Senke (aber was für eine) und dann wieder eine Kuppe… Toll, wie in der Achterbahn!

Und diese Bauarbeiter und ihre Ampeln! Für einen Feldweg, der eine Hauptverkehrsstraße kreuzt stellen die eine Ampel auf. Eigentlich kein Problem, wenn die Grünphase für den Feldweg nicht doppelt so lang gewesen wäre, wie für die Hauptstraße. Ergebnis: 2 km Stau im Ort.

Und diese Raser erst Autofahrer wie Motorradfahrer. Ich sag’s ja, diese Motorradfahrer!

Und so weiter und so fort…

Da braucht man einfach mal eine Pause. Was man auf dem Foto nicht sieht ist der WIND!

Ja, und das war’s auch schon: Ente gut, alles gut!

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