2001-04 USA-Dienstreise nach St. Paul

Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten? — vom 25. bis zum 29. April 2001

Ein Urlaub ist es nicht unbedingt gewesen, sondern eine Dienst-Reise, jedoch war sie mir auch einen Bericht wert: Meine Dienstreise nach St. Paul in den USA. Genauer gesagt, Mineapolis / St. Paul, die Twin-Cities am Mississippi gelegen (das weiß übrigens kaum einer)! Vielleicht sollte man diesen Bericht nicht so ganz ernst nehmen, zumal ich doch nicht so der USA-Fan bin…

Wie gesagt, das war meine erste Dienstreise in die Vereinigten Staaten. Meine erste Reise in die Vereinigten Staaten überhaupt. Ich bin nicht so der Fan der USA. Das merkt man in dem Bericht vielleicht auch. Aber bitte nicht alles 100%ig ernst nehmen! Die Ausführliche die Text-Version gibt es hier:

2001-04 USA-Dienstreise nach St. Paul – Ausführlicher Bericht

Die leichtere Kost mit bebildertem Text im Folgenden.


Business-Class. Besser gucken kann man auch nicht. Aber man bekommt immerhin gescheites Besteck und vernünftige Gläser. Und einen Sekt zum Empfang! Gescheite Sitze und so weiter. Ob das nun den unverschämten Preis rechtfertigt, sei mal dahin gestellt…

Der Flugplan war allerdings der Hit! Von Hannover erst mal nach Frankfurt. Ohne die Möglichkeit, gleich für den Anschluss-Flug mit einzuchecken! Toll! Und die Umstiegs-Zeit in Frankfurt war gerade mal eine halbe Stunde mit Terminal-Wechsel…


Wegen der Verspätung des Flugzeugs in Amsterdam (ein Passagier wollte dann doch nicht mitfliegen), war unsere Limo natürlich weg und wir mussten eines dieser schrecklichen Taxen nehmen. Eine Horror-Fahrt sondergleichen. Ein Wunder, dass das Foto der Skyline von St. Paul (oder Mineapolis???) nicht verwackelt ist…

Naja, das Trinkgeld haben wir uns dann mal gespart!


Das Hotel. Wie bei den Meisten Hotels auch hier ein Fenster nach außen, sondern nach innen. Ganz hübsch…

Am meisten hat mich allerdings die Waage beeindruckt. Denn sie bestätigt ein gängiges Vorurteil: Amis sind dick! Und die Waage geht dann auch prompt bis 240! Dass es Pfund waren, habe ich allerdings erst hinterher bemerkt…

Und dann ist da noch das Klo. Oder besser WC. Water closet passt in diesem Falle ja wirklich! Denn man sitzt über einem riiieeesigen See. Mit der Umwelt haben es die Amis ja nicht so, und mit unseren 7 Litern kommen die garantiert nicht klar. Schätzungsweise gehen da so 40 Liter durch, wenn man ein mal drückt…


Und das ist dann der wirkliche Blick aus dem Fenster. Links sieht man die Lobby des Hotels. Immer ganz wichtig mit ’ner protzigen Marmor-Kugel, die sich auf dem Wasser dreht.

Rechts dann der Blick halb runter. Das ist der Frühstücks-Raum. Apropos Frühstück. Das war echt komisch. Kaffee gibt’s ja so viel, wie man will. Aus riiieeesigen Pötten. Der Rest ist dann am Buffet erhältlich. Es gibt drei Sorten von Frühstück. Eins ist so das süße Knabber-Frühstück mit Cornflakes und Müsli. Die zweite Kategorie ist dann das deftige mit Ei und Speck und so. Das dritte hab ich vergessen…

Jetzt kommt’s aber: Man geht hin, holt sich erst mal ein Schälchen Müsli. Dabei wird man kritisch von einem Angestellten beobachtet. Dieser kommt dann, sobald man sitzt, an den Tisch und legt einem die Rechnung in diesen Ami-Mappen hin. Mit der Rechnung für ein einfaches Frühstück. Einfach ignorieren. Danach steht man dann wieder auf, und holt sich Rührei und Speck. Prompt kommt der Angestellte wieder, nimmt die alte Rechnung mit und legt statt dessen eine neue hin, die dann das Frühstück der Kategorie zwei enthält. Und dieser Mensch ist ausschließlich dafür da, zu gucken, wer was isst!!!


Stadtrundgang. Dass man so etwas zu Fuß macht, ist in den stpaul auch sehr ungewähnlich. aber die Twin-Cities sind echt nicht so groß, als dass man nicht alles wichtige per pedes erreichen könnte – von der Mall mal abgesehen, aber die sind ja ohnehin immer außerhalb!

Und man kommt sich ja schon echt klein vor, wenn man so zwischen den Häusern hindurch schlendert…


Ja, die Twin-Cities liegen am Mississippi. 4 S, 4 I und 2 P…

Und 2001 war auch genau das Jahr, wo da so ein schreckliches Hochwasser war. Das Ergebnis sieht man, wenn man weiß, dass der linke kleinere Wasserfall eigentlich die Schleuse für die Schiffe ist…


Dass die Amerikaner immer übervorsichtig sind, weiß man ja schon vorher. Also vorsicht vor dem bösen Strom-Monster!!!


Die Limo. Von der Firma Millennium-Limousine. Imposant sind diese Kutschen schon! Links war meine. Inclusive Fahrerin. Und die sind ja immer sooo begeistert von „The German Autobahn“! Ich wette, kaum einer weiß überhaupt, wo Deutschland liegt, aber unsere Autobahnen kennen sie alle. Allerdings nicht unsere Sprit-Preise. Dafür jammern sie ständig über deren Preise, die unsereins das Herz vor Freude höher schlagen lassen…

Die weiße ist nicht meine gewesen. Aber da man auf dem ersten Bild die Länge nicht sieht, musste ich mal ein fremdes Auto ablichten. Allerdings hatte unser Schiff noch eins von den großen Fenstern mehr.

Sitzen kann man darin übrigens nicht so gut. Denn mitten durch das Auto geht eine unglaublich große Kardan-Welle für den Antrieb. Schönen Dank auch!


Noch mehr Hochhäuser. Keine Ahnung, was und wofür. Es ist einfach nur alles GROSS!!!

Und dann aber auch noch mal eine kleine Kirche dazwischen. Es wundert einen, dass diese so klein ist!!!


Das Noten-Haus fand ich witzig. Fehlte eigentlich nur noch der Spieler, der davor steht, und es nachspielt…

Und dann der Friedhof. Auch damit haben die Amis ja einen kleinen Schaden. Nachdem wir bestimmt 10 Minuten lang daran vorbei gefahren waren (okay, speed-limit hin oder her, aber 10 Minuten ist wirklich lange!), musste ich dann doch ein Foto davon schießen!

Die Mall of America. Schon der Name kündet großes an! Und tatsächlich, es ist die größte Mall der Welt. Seinerzeit zumindest… Viel zum einkaufen. Und trotzdem reicht es im Innenraum noch für einen amtlichen Vergnügungspark!!! Selbstverständlich alles überdacht. Mit Wildwasserbahn, Achterbahn, Riesenrad, Legoland, Fallturm… Alles, was man halt so braucht ;o)

Gut fand ich allerdings, dass man in den Fress-Lokalen sich hinsetzen kann, wo man will. Egal, bei wem man sein Tablett geholt hat. Da kann sich Deutschland ja echt mal eine Scheibe von abschneiden, finde ich!

Und so schnell gehen dann 5 Tage auch wieder herum. Den Jetlag hab ich problemlos hinter mich gebracht – auch ohne Pillen. Aber überzeugen konnte mich das Land garantiert nicht. Da gibt es wahrlich nettere Ecken…

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