2005-09 Dienstreise nach Rottmersleben

Unter Schafen… — vom 26. September bis zum 29. September 2005

Es ist ja schon hinlänglich bekannt, dass ich durch meine Arbeit mit Schafen arbeite. Diese habe ich nun zum ersten Mal für längere Zeit im Rahmen einer Dienstreise besucht. Dieses Mal nur drei Tage, demnächst dann eine volle Woche. Hier schon mal die ersten Eindrücke!

Rottmersleben. Wer nicht weiß, wo das liegt, der wird hier und jetzt erst mal aufgeklärt! Es ist der Schnittpunkt der Kreise mit den Radien: 6284 km um New York, 1150 km um Rom und 4200 km vom Nordpol!

Mit anderen Worten: Es ist der Nabel der Welt!!! Und der befindet sich ca. 35 Minuten von Magdeburg entfernt. Mitten in der Pampa. Schätzungsweise 300 Einwohner. Vormals Zohnen-Rand-Gebiet. Zumindest fast.

Und genau da bin ich ein Mal im Monat gefangen. Für eine Woche!!!

 

Rechts ist mein Zuhause. Zumindest ein Teil davon. Ich wohne oben unter dem Dach. In der Mitte bei den netten Fenstern. Immerhin hab ich da ein 30 qm großes Zimmerchen…

Links ist übrigens ein Teil meiner Aussicht. Die Straße gegenüber. Aber sooo hinterwäldlerisch ist das gar nicht in Rottmersleben. Denn diese Straße ist die einzige, die noch Kopfsteinpflaster hat…

Apropos Zimmer. Einen Fernseher muss ich mir mit den anderen Bewohnern der restlichen 3 Zimmer teilen. Aber da wohnt eh keiner, in so fern bin ich der Chef im Hause *freu*

Ferner gibt es noch ein riiieeesiges Bad mit zwei Waschbecken, Wanne und Dusche. Letzteres nutze ich zwei mal täglich – irgend wie muss man ja den Geruch der Schafe wieder los werden. Meine Haut werde ich so nebenbei auch langsam los… Ferner hat die Wohnung noch eine Küche mit allem Drum und Dran zu bieten. In der Summe so schätzungsweise 120 qm!

 

Wenn man mich fragt, wodurch sich Rottmersleben auszeichnet, dann würde ich spontan sagen: Durch Pumpen! IRgendwie findet man die fast an jeder Ecke. Nein, Rottmersleben hat mehr, als nur 4 Ecken!

Aber es gibt sie. Und zwar viele. Hier eine Auswahl. Und ich hab nachgefragt, ob der Grundwasser-Spiegel so hoch ist. Isser aber nicht, meinte der Bauer, der mir immer hilft. Aber wozu dann diese Mengen an Pumpen konnte er auch nicht sagen. Naja, die einen haben Gartenzwerge, die anderen Schwengel-Pumpen!

Naja, dazu gebe ich mal keinen weiteren Kommentar ab…

Schatz, musst Du denn Deine Arbeit immer mit nach Hause bringen? Ja, und genau das ist meine Arbeit. Eines meiner 10 Schäfchen. Isolde, um genau zu sein.

Unglaublich neugierig, das Tier. Und zahm. Kommt doch glatt zum fressen zu mir und frisst aus der Hand. Nur Äpfel mag sie nicht. Aber wir beide vertreiben uns die drei Stunden, die die Messungen dauern schon anderweitig. Meistens versuche ich nämlich, dass Isolde still hält und keine Dummheiten macht, wie Kabel anfressen oder so etwas…

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