2005-09 Ein Wochenende in Hamburg

Groß und klein — vom 30. September bis zum 03. Oktober 2005

Der Sommerurlaub auf Mallorca ist ja schon sooo lange her!!! Und wir waren auch schon wieder reif für die Insel. Daher haben wir uns entschlossen, das verlängerte Wochenende, was uns die Deutsche Einheit beschert hat, noch weiter auszudehnen und es in der Freien und Hasestadt Hamburg bei Hotte und Kuddel zu verbringen. Dort tauchten wir dann in die Welt der großen und auch kleinen Dinge ein…

Altes Land

Alle wettern immer, dass die Wiedervereinigung überwiegend Nachteile gebracht hat. Aber immerhin sind sind sich alle in einem Punkte einig: Der Feiertag ist große Klasse!!!

Und daher kam es dann auch, dass wir uns auf den Weg gen Norden gemacht haben. Der letzte Besuch un der Freien und Hansestadt Hamburg lag ja auch schon mehrere Jahre zurück! Vorher gab es noch einen kleinen Schlenker über Klein Amerika. Marcos Schwester nämlich hatte Geburtstag und daher quartierten wir uns dort einfach mal eine Nacht ein.

Frisch gestärkt durch ein ein mehr als oppulentes Frühstück ging es dann weiter, den Rest der Strecke. Leider schüttete es ohne Gnade, so dass wir schon davon ausgehen mussten, ein verlängertes Regen-Wochenende zu verbringen.

Ach ja, wir sind übrigens zu Horst und Kurt gefahren. Die beiden waren so freundlich, uns ihre Wohnung zu überlassen, so dass wir schön zentral alles erreichen konnten. Die beiden waren dann auch noch so aufopferungsvoll und sind ihrerseits in eine Wohnung von Bekannten gezogen, damit wir uns so richtig ausbreiten konnten…

Den ersten Tag ging es dann auch für eine Spritztour in das Alte Land. Auf dem Weg lag zunächst das Gelände von Airbus mit ihrer eigenen Start-Bahn. Aber dort hatte auch keiner so recht Lust auf Arbeiten, so dass wir außer dem Hin- und Her-Schieben von Flugzeugen nicht viel gesehen haben.

Von Ferne konnten wir dann noch die Hebe-Brücke ausmachen, über die wir dann kurze Zeit später drüber fahren sollten. Freundlicherweise war diese auch befahrbar, und wir haben uns die Wartezeit erspart.

Und dann war da dieser Parklatz. Ursprünglich war dort wohl nur mal eine Fähre über die Elbe. Allerdings nicht für Autos, sondern nur für Fußgänger. Schade. Dann gibt es dort noch einen Leuchtturm. Und ein Findiger hat noch mal ebend, damit es auch jeder merkt, an die Brücke „Altes Lang“ geschrieben ;o)

Aber eigentlich hat sich dieser Parkplatz dadurch ausgezeichnet, dass dort bestimmt zwei Dutzend Pommes-Buden standen. Jede natürlich in einem Wohnwagen unter gebracht, um sie im Falle eines Falles auch schnell aus der Hochwasser-Zone bringen zu können.

Dort gibt es übrigens, von Köln und diversen anderen Orten mal abgesehen, die Welt besten Pommes!!! Eine weitere essbare Besonderheit, die man dort erstehen konnte waren so genannte Diät-Pommes! Kaum zu glauben, dass es so etwas überhaupt gibt. Probiert haben wir sie allerdings nicht…

Wegen des schönen Wetters waren die spärlich verteilten Sitzplätze leider samt und sonders belegt. Daher mussten wir wohl oder übel auf den unheimlich bequemen Steinen platz nehmen…

Der einzige Vorteil war wohl, dass sie aufgrund der dunklen Farbe angenehm warm waren und uns so der Blasen-Katharr erspart geblieben ist. Und die nötige Bewegung hat man darauf auch, denn man bleibt nicht besonders lange auf ein und der selben Spitze sitzen!

Als kleine Entschädigung für den mangelnden Sitz-Komfort saßen wir dafür aber in der ersten Reihe und hatten uneingeschränkte Sicht auf die Elbe!

Unnötig zu erwähnen, dass so mancher Elb-Kahn an uns vorbei gezogen ist, und die eine oder andere Welle auf uns zu raste… Mit der Fähre sind wir aber, wie gesagt, nicht gefahren. Freundlicherweise ist sie uns auch direkt vor der Nase weg gefahren!

Der Montags-Ausflug. Ein mal über DIE Elb-Brücke fahren. Muss man mal gemacht haben, wenn man denn schon mal in Hamburg ist. Haben wir uns ja schon immer vorgenommen, aber es all die Jahre lang nie geschafft. Leider. Aber nun sollte es endlich so weit sein. Mit sage und schreibe drei Navi-Systemen und unterschiedlichen Karten ausgestattet machten wir uns auf den Weg. Aber trotz der geballten Technik war dies alles andere, als einfach. Denn Sonn- und Feiertags hat der Hafen geschlossen. Und der einfachste Weg über die Brücke ist nun mal der Hafen. Wie wir es nun letzten Endes geschafft haben ließ sich nicht mehr rekonstruieren. aber wir haben es geschafft.

Wer genau hin schaut, wird feststellen, dass auf der Gegenfahrbahn keine Autos fahren, sondern menschliche Kanonenkugeln entlang zischten! Die Gegenfahrbahn war wegen eines Inliner-Marathons gesperrt. Abends erfuhren wir dann in den Nachrichten, dass die Fahrer auf der Abfahrt bis zu 70 kmh drauf haben. Da sagt wohl so ziemlich jedes Kugellager „Auf Wiedersehen“…

Wenn man mit Hotte und Kuddel unterwegs ist, dann ist ein Besuch auf dem Flohmarkt Pflicht. Ein komischer Flohmarkt war es. Mehr so eine Kleinkunst-Veranstaltung… Rund um das zentrale Monument eines Elbtunnel-Bohrers. Oder einer 1:1 Nachbildung davon.

Hans Albers. Wer ist Hans Albers??? Es ist ein Volks-Gut! Er ist ein Lieder-Macher. Nein, er hat nicht die deutsche Nationalhymne geschrieben. Auch nicht die 142. Strophe, wie man meinen könnte. Aber die Richtung stimmt schon so in etwa: „Auf der Reeperbahn nachts um halb Zehn, hab ich leckeren Backfisch gesehn…“ Naaa? Dämmerts???

Übrigens steht das Haus von Hans Albers in der Roten Reihe, wer es denn mal besuchen möchte…

Speicherstadt

Von der Roten Reihe in der Innenstadt ging es dann, ohne Hotte und Kuddel, die sich empört abgewand und die Heimreise angetreten haben, nachdem sie festgestellt hatten, wo denn meine Bildungslücke klaffte, ging es dann weiter Richtung Wasser in die Speicherstadt. Immer wieder neu, immer wieder faszinierend!

Neuerdings kann man in der Speicherstadt nicht nur seinen Kaffee und seine Gewürze lagern, sondern auch sich selber! Mit anderen Worten: Man kann dort gut, exklusiv und teuer wohnen! Da man aber in relativ regelmäßigen Abständen in der Speicherstadt nasse Füße bekommt, hat man dort die Eingangstüren kurzerhand in den ersten Stock verlegt, und alle Zugänge im Ergeschoss mit großen Toren mit Dichtungen versehen!

Das Kesselhaus. Ausgangspunkt für alle wichtigen Dinge, die es in der Speicherstadt zu sehen gibt:

Das Gewürz-Museum: Riecht sehr lecker, die Eintrittskarte besteht aus einer Tüte ungemahlenen Pfeffer, aber wenn man dann mal drinnen ist, dann gibt es nicht sooo wahnsinnig viel zu sehen. Prädikat: Ehr enttäuschend.
Das Zoll-Museum: Ein Museum vom deutschen Zoll über den deutschen Zoll und deren konfiszierten Dinge. Eintritt frei und mit Sicherheit viiieeel interessanter, als das Gewürz-Museum. Was sich die Leute alles einfallen lassen… Prädikat: Unbedingt sehenswert!
Das Hamburger Dungeon: Haben wir ja nun schon vor ein paar Jahren besucht. Nicht zu vergleichen mit dem Londoner Dungeon, falls man das kennen sollte. Ziemlich teuer. Lange Wartezieten. Wer die Wahl hat, wie wir damals, zwischen dem Dungeon und dem letzten Punkt, der sollte lieber das andere wählen. Prädikat: Wenn es sich vermeiden lässt, besser was anderes anschauen…
Die Eisenbahn-Ausstellung: Der offizielle Titel lautet: Miniatur-Wunderland. Alle weiteren Infos folgen weiter unten. Prädikat: Must see!

Aber vorweg noch ein paar „Dönikens-Bilder“…


Knuffingen

Oder das Miniatur Wunderland. Oder einfach nur: Die Eisenbahn Ausstellung. Wobei letzteres wird der ganzen Anlage alles andere als gerecht, denn es geht weit über dem hinaus, was eine Eisenbahn Ausstellung so ist. Angefangen bei der Tatsache, dass sich nicht nur die Bahnen bewegen und und und… Aber das muss man gesehen haben, um es zu verstehen!

Vorneweg: Wenn man sich das wirklich anschauen möchte, und keine Lust hat, mehrere Stunden zu warten, dann sollte man entweder morgens dort hin gehen, gleich wenn sie auf machen, oder aber abends, etwa eine Stunde vor Feierabend. An sonsten muss man notgedrungen lange warten. Und das Treppenhaus ist lang… Übrigens kann man auf deren Webseite nachschauen, wann man wie lange warten muss!

Das links ist übrigens der Leitstand. Von dort aus hat man zugriff auf die gesamte Anlage. Außerdem kann man dort ein paar der On-board-Kameras der Bahnen und Fahrzeuge sehen! Wer dort übrigens länger als 30 Sekunden voller Ehrfurcht verharrt, wird feststellen, dass man auch in Knuffingen nur mit Wasser kocht: „Verdammt, die 42 macht heute auch nur Probleme!“

Übrigens lohnt sich auf jeden Fall eine Führung, denn diese begibt sich auch hinter die Kulissen. Muss man nur im vorhinein frühzeitig buchen, denn die sind schnell ausverkauft. Naja, hinterher ist man schlauer… Vielleicht geht das ja auch übers Internet?

Als erstes stolpert man dann über den Grand Canyon. Vor Thomas Gottschalk ist keine Spur zu sehen. Von den Frucht-Gummis leider auch nicht. Dafür ist alles irgendwie etwas rötlich und amerikanisch angehaucht. Aber das ist noch gar kein Amerikanismus im Vergleich dazu, was weiter unten noch kommt…

Knuffingen ist nicht nur zum Gucken da, sondern auch zum Mitmachen! An jeder Ecke gibt es kleine Knöpfe, von denen man aus Windmühlen drehen lassen kann oder Häuser in Brand stecken kann.

Tut man letzteres, dann rückt übrigens die Feurewehr aus. Diese ist mehrere Meter weit weg. Die Feuerwehr-Wagen rücken aber trotzdem alle aus, fahren auf verschiedenen Wegen zum brennenden Haus und treffen sich dann tatsächlich alle dort vor Ort wieder, löschen den Brand und das Feuer verlischt…

In Knuffingen gibt es ja nicht nur Fantasie-Städte und -Landschaften, sondern auch Themen-Bereiche. Und, wen wundert’s, Hamburg ist auch dabei. Die Landungsbrücken dürfen natürlich nicht fehlen. Von dort aus startet schließlich jede Hafenrundfahrt! Übrigens hat Hamburg mehr Brücken als… Man beachte übrigens das Wasser. Es gleicht zwar einer Momentaufnahme, jedoch besteht es aus Epoxyd-Harz und ist damit unbeweglich. Dennoch täuschend echt imitiert. Aber zum echten Wasser kommen wir später…

und natürlich darf das Wahrzeichen der Freien und Hansestadt nicht fehlen: Der Michel. Schätzungsweise satte 60 cm hoch! Einfach beeindruckend!!! Nur, dass der sooo nah an den Landungsbrücken dran ist, war mir bis Dato neu…

Hier eine Mischung aus Fantasie und Realität: Zur Rechten ein Freizeit-Park. Vermutlich eine Synthese aus verschiedenen Parks in Deutschland. Der Fallturm war auf jeden Fall vom Heidepark…

Und zur Linken dann die AOL-Arena. Stand natürlich nicht dran, aber das ist schon eindeutig! Übrigens, was sehr praktisch war, war die Tatsache, dass man im Stadion auf Knopfdruck ein Tor schießen konnte. Das wäre doch was für Schiri Hoyzer gewesen… Wenn denn dann mal ein Tor fällt, und das war wegen der Kinder ständig der Fall, dann wurde die entsprechende Szene natürlich auf den Großbild-Leinwänden im Stadion wiederholt. Und außerdem haben einige Leute im Stadion auch Fotos geschossen. Ein wahres Blitzlicht Gewitter ging auf den Rasen hernieder… Wenn man mal mit der Nase ganz dicht an die Mini-Figuren ran geht, dann stellt man übrigens fest, dass die Leute, die beim Fotografieren blitzen, auch tatsächlich einen Fotoapparat in der Hand halten! So viel zum Thema „Liebe zum Detail“.

Was am Stadion übrigens noch auffällt ist die Tatsache, dass es gerade Nachts zu sein scheint! Und richtig!!! In Knuffingen geht auch die Sonne auf und unter. Beim ersten Mal bekommt man das gar nicht so wirklich mit, weil der Sonnenuntergang doch recht schnell geht, und man ihn auch wirklich nicht erwartet, aber man stellt dann plötzlich fest, dass es dunkel ist, und weiß nicht, warum. Nun, der Sonnen-Auf- und -Untergang ist täuschend echt nachempfunden; und das mit nur drei verschiedenen Farben: Tagsüber hat man die klassische weiße Leuchtstoff-Röhren-Beleuchtung, die der Mensch schon gar nicht mehr wahr nimmt. Geht die Sonne nun unter, so kommen zu den weißen Röhren noch rote Leuchtstoff-Röhren dazu, die langsam dazu gedimmt werden. Und als zweite Stufe dann noch eine Blaue, die auch langsam hoch gedimmt wird, während die weiße langsam verlischt. Und danach die Rote dann. Und schwupps, ehe man sichs versieht ist es schon Nacht, und man hat einen dunkelblauen Sternenhimmel!!! Der Sonnenaufgang ist genau rückwärts, nur dass es mehr Rot und weniger Blau gibt. Seeehr faszinierend! Und das alles passiert praktischerweise ein Mal pro Stunde.

Noch einmal so ein Punkt zur Detail-Liebe: Eine Theater-Aufführung auf Knopfdruck! Romeo und Julia in 45 Sekunden mit minimalistischer Besetzung aber mit tosendem Applaus! Vorhang auf, Romeo raus, Julia raus, Julia rein, Romeo traurig, Julia raus, beide glücklich, happy end.

Kenner kennen vermutlich diese Brücke in- und auswendig, aber ich weiß leider nicht mehr, wo die genau stand. Aber auf jeden Fall wurde sie extra für eine neue ICE-Strecke gebaut…

Spätestens hier merkt man, dass die Macher der Ausstellung alles nicht ganz so genau nehmen. Aber man muss schon etwas genauer hin schauen, denn auch hier steckt die Überraschung im Detail!

Juressic Parc und die Milka Kuh! Aber wenigstens sind die Dinos hinter Gittern. Aber vermutlich werden auch die eines Tages dort ausbrechen…

Es geht in die Berge. Die Alpen dürfen selbstverständlich nicht fehlen! Da gibt es mal kahle Felsen oder mal saftige Almen-Wiesen. Siehe auch die Milka Kuh, die natürlich irgendwo in den Alpen stand…

Aber auch hier ist es wieder faszinierend, wie die Technik so funktioniert: Auf Knopfdruck fährt die Zahnrad-Bahn los. Eine von oben, die andere von unten. Auf der selben Schiene. Und in der Mitte dann, wie sich das gehört, weicht jede korrekt nach rechts aus und beide fahren ohne Zusammenstoß an einander vorbei…

Manchmal kann man dann auch mal einen kleinen Blick hinter die Kulissen werfen, auch wenn man die entsprechende Führung nicht gebucht hat: Denn hinter den Kulissen verbergen sich wesentlich mehr Schienen, als man von oben sehen kann. Die Ausweichstrecken, die Speicher-Spiralen und Blind-Bahnhöfe… Alles selbstverständlich auf mehreren Etagen…

Übrigens gibt es in Knuffingen auch etwas, wovon Techniker in groß noch lange träumen werden: Eine unterirdische Verbindungs-Strecke von Europa nach Amerika! Unterirdisch, aber unter Glas. Denn sie kreuzt den Weg, der für die Gäste da ist. So kann man auf den Tunnel im Boden treten und auch sehen, wie unter den Füßen die Bahnen entlang flitzen.

Hier die Abend-Dämmerung. Die Sonne geht gerade unter, und taucht alles in ein rotes Licht. War leider gar nicht sooo einfach zu fotografieren. Und natürlich hatte keiner ein Stativ mit!

Aber hier nun die eigentliche Attraktion: Wasser. Echtes nasses klares kaltes Wasser! Und dann noch Schiffe drauf. Und die fahren auch! Ferngesteuert. Noch nicht vollautomatisch, aber man arbeitet daran. Und wem das noch nicht reicht: Es gibt auch Gezeiten, wie man das von der Nordsee auch erwartet! Alle 7 Minuten (analog zu den 7 Stunden in der Relität – in Knuffingen ist halt alles etwas kleiner) steigt und fällt der Wasserpegel um satte 10 cm. Und das bei einer Wasserfläche, die bestimmt 20 qm umfasst. Die Feuerwehr brauchte mehrere Stunden, um das Bassin zu füllen…

Diese Brücke, die man auf dem Bild sehen kann, ist übrigens wieder ein Original. Denn das ist die Brücke über den Großen Belt, die Euroba mit der skandinavischen Halbinsel verbindet. Tatsächlich hat sie auch diese charakteristische Insel, wo aus dem Nichts plötzlich eine Straße aus der Erde auftaucht!

Die Seiten der Nordsee sind mit Plexiglas abgegrenzt, so dass man auch problemlos in das Wasser hinein schauen kann und so den einen oder anderen Taucher oder mal ein Mafia-Opfer findet…

An dem Nordsee Strand kann man die Gezeiten übrigens am besten Beobachten. Wie halt auch im richtigen Leben. Da liegen auf ein mal die Boote alle im trockenen, und der Strand ist ganz leer. Wenn die Sonne unter geht, ist am Strand übrigens ein Lagerfeuer und eine riesen Party!

Amerika. Eingangs ist ja schon der Grand Canyon. Hier nun Las Vegas. Ziemlich realistisch dargestellt. Das Priaten-Schiff käntert übrigens wirklich, nachdem die Segel in Brand gesetzt wurden!

Dann ist da noch das berühmte Luxor-Hotel in Form der Pyramide. Des Nachts selbstverständlich tief schwarz mit weiß leuchtender Spitze. Und gerade, wenn man sich die Mühe macht, und bückt sich etwas, dann scheint es so, als tauche man geradezu ein in die kleine Welt und ist fast wie live dabei…

Es wird wieder bergiger. Es wird wieder grüner. Die Bäume kehren zurück. Amerika ist zu Ende. Wieder weiß man nicht so 100%ig, wo man denn nun gerade ist. Aber eines ist gewiss: Das Wasser hier ist wieder hart wir Plastik! Auch wenn es gar nicht danach aussieht.

Dann ist da noch der Knast. Fast wie beim Fußball, kann man hier auf Knopfdruck einen Ausbruch aus dem Gefängnis starten. Allerdings ist der von wenig Erfolg gekrönt, denn die angefahrenen Polizeiwagen vereiteln den Ausbruch ziemlich schnell…

Man könnte fast vermuten, dass der barocke Garten der aus Hannover ist, aber leider war dann die Ähnlichkeit doch nicht sooo stark. Wäre ja zu schön gewesen, wenn man die Expo-Stadt auch verewigt hätte…

Überquert man die Ostsee, bzw in diesem Falle: geht man an der Ostsee vorbei, so landet man in Skandinavien. Und was zeichnet die Nordländer aus? Genau, da liegt Schnee! Die macher haben es sich natürlich nicht nehmen lassen, und haben auch eine Winterlandschaft kreiert.

Täuschend echt glitzert der Schnee im grellen Sonnenlicht. Die Spuren der Autos sind grau und matschig… Der Trick des ganzen ist, dass sie für den Schnee fein gemahlenes Glas nehmen, welches sie auf die Landschaft streuen. Das hatte während der Entstehung Anfangs auch zur Folge, dass die Bastler blutige Finger bekamen, weil sie keine Handschuhe trugen. Ja, Anfassen verboten. Eltern haften für ihre Kinder. Steht überall dran. Aber manche halten sich leider nicht dran. Tztztz.

Bei dieser Landschaft fühlten wir uns übrigens an unseren Silvester-Abschluss am Anfang diesen Jahres erinnert… Da stand ja der Besuch der Ice-World in Lübeck auf dem Programm.

Schließlich landet man in Kiruna. Kiruna gehört, auch wenn der Name anders vermuten lässt, zu Schweden! (Dank an Robin!) Hier haben die Leute vom MiWuLa das größte zusammenhängende unterirdische Erzbergwerk der Welt nachgebaut.

Und man kann sogar in das Bergwerk hinein schauen! Etwas bücken, und schon taucht man ab in verschiedenste Stollen. Und auch unter Tage herrscht ein reges Treiben! Über Tage dagegen ist es grau und trist. Man fühlt sich fast in das Schwarz-Weiß-Fernsehen der 50er Jahre zurückversetzt… Das Bild ist NICHT im Sepia-Modus aufgenommen ;o)

Hamburg komm küss‘ mich…

Lieb‘ und erdrück‘ mich…

Geliebte, mit Dir schlaf‘ ich ein…

Leider geht auch dieses verlängerte Wochenende zu Ende. Wie sind wieder auf dem Heimweg und fahren auf den geliebten Elb-Brücken wieder nach Süden in die Heimat…

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