2006-12 Silvester-Wellness-Urlaub in Damp

Das Mallorca Syndrom — vom 29. Dezember 2006 bis zum 02. Januar 2007

Wieder ein Mal nach Damp. Wie ein altes Ehepaar. Aber es gibt einfach keine bessere Art, das neue Jahr zu begrüßen! Oder? Und in diesem Jahr gibt es sogar einen kleine Sektempfang. Und einen Empfang durch den Wellness-Chef höchstpersönlich! Und noch ein grandioses Horizontalfeuerwerk. Und wieder ein Besuch in der Ice World.

29. Dezember 2006


Anfangs wollten uns die Damper scheinbar etwas foppen: Auf die erste konkrete Buchungsanfrage (4 Nächte, 3 Mal Sauna, 3 Mal Anwendung – gar nicht sooo schwer zu verstehen, oder?) kam ein Strandard-Schreiben und ein Prospekt als Antwort.

Auf die zweite Buchungsanfrage mit dem dezenten Hinweis auf die erste Anfrage kam als Antwort ebenfalls das Prospekt in der netten Hülle!

Also, wer noch Prospekte braucht, wir haben genug. Die in Damp scheinbar keine mehr, denn als wir dann schließlich vor Ort waren, haben wir kein Prospekt mehr bekommen, obwohl es die ganzen Jahre immer eins gab…

Egal. Der Dritte Anlauf klappt dann schließlich!!! 4 Nächte im Appartment, 3 Mal Eintritt in die Sauna-Landschaft und ins Panorama-Meerwasser-Schwimmbad, eine Gesichtsbehandlung, eine Wohlfühl-Massage und eine Bernstein-Massage.

Bei der Ankunft dann die Entschädigung für die nervige Buchung: Ein Sekt-Empfang!

Die nächste Überraschung lauert dann im Badezimmer: Eine Rose! Alles neu, in diesem Jahr! Wir sind begeistert!!! Das gab es im letzten Jahr noch nicht.

Die hat übrigens den Jahreswechsel bestens überstanden…

So, und endlich gibt es auch mal ein Foto dieser Kompakt-Küche. Und der Herd funktioniert nur, wenn die Türen auf sind ;o)

Ferner gibt es noch den Hinweis, dass man seine Koch-Dünste bitte nicht in den Flur, sondern nach draußen ableiten möge, denn ein Fehleinsatz der Feuerwehr ist dann selber zu tragen…

Panorama – Blick vom Balkon auf das Meer in Damp

Morgenstund hat ja bekanntlich Gold im Mund!

Wir buchen ja immer ein Zimmer zur Seeseite. Und ein Cornetto im Becher – Man muss ja zeigen, dass es einem gut geht!

Das hat erstens den Vorteil, dass man ne wirklich bessere Aussicht hat, auch auf das Feuerwerk am Hafen. Außerdem hat man dann WLAN auf dem Zimmer *grinz*

Tja, und weil’s so schön ist, machen wir auch in Damp eine Langzeitaufnahme aus dem Fenster gemacht…

Mit Blick auf’s Meer, auf den Hafen, auf die Einkaufspassage bei den Pyramiden und auf das Vital-Centrum, wo wir die nächsten Tage verbringen werden!

30. Dezember 2006

So, jetzt schon das vierte Jahr in Damp, und es ist erst jetzt geglückt, den Samstag im Fahrstuhl zu fotografieren!!!

An Silvester gab es übrigens keinen Teppich im Fahrstuhl. Die hatten wohl etwas Sorge darum.

Samstag = Erster Wellness-Tag!

Und der beginnt schon beim Aufstehen mit einem Lächeln…

Und dem Lächeln folgt eine Führung vom Geschäftsführer des Spa-Bereichs von Damp durch die gesamte Einrichtung. Während wir in der Sauna-Landschaft keine neuen Informationen erhalten, gibt es im Massagen-Bereich eine ganz neue Entdeckung: Das Programm Trilogie des Bades. Im Prospekt hört es sich ehr unspektakulär an. Wenn man dann aber davor steht, sieht es einfach nur muggelig aus!!! Erst Dampfbad zu zweit. Dann einer in den Whirlpool und der andere auf einem heißen Stein eine Schaum-Massage. Danach tauschen. Und anschließend noch schööön entspannen… Und das ganze 100 Minuten lang!

DAS werden wir im nächsten Jahr auf jeden Fall auch buchen!!!

Panorama – Das Gradierwerk von Damp

Im Gradierwerk von Damp hat man einen wunderbaren Blick auf die Ostsee…

Und so schaut ein Tag Spa-Bereich aus:

Entweder man lässt sich vom Plätschern des Gradierwerks verzaubern und genießt das Panorama der Ostsee…

… oder man versucht seine überschüssige (Wärme-)Energie mit Arbeit abzubauen und hakt den (angeblich) beheizten Sandkasten…

… oder aber man liegt fein draußen und kommt wieder auf humane Temperaturen nach der Sauna.

Apropos Sauna:

Hier zwei unserer Lieblinge: Die Frösche (Alias Zisterne) und die Kugel (Alias Sohlegrotte).

Bei den Fröschen handelt es sich um eine Bronchoforton-Sauna der abgeschwächten Form. Also nur ein leichtes Minz-Aroma. Seehr angenehm. Sehr warm. Empfohlene Aufenthaltszeit: 30 Minuten. Nicht zu realisieren!!!

Die Kugel ist da schon etwas kühler. Da soll man dann auch nur 15-20 Minuten drin bleiben. Das ist problemlos zu realisieren! Man Atmet übrigens leicht salzhaltigen Dampf ein, der hin und wieder mit etwas Orange angereichert wird. Und wenn man zu lange in die sich drehende Kugel aus Bergkristall schaut, dann vergisst man glatt die Zeit…

31. Dezember 2006

Der morgentliche Marathon:

Rein in den Fahrstuhl, runter in den ersten Stock, den nicht enden wollenden Gang entlang zum Wellness-Tempel. Man ist gut 5 Minuten unterwegs. Und das alles in Bademantel und Badelatschen!

Und dann gammelt man nur noch so rum, wie hier im Gradierwerk…

Es ist ja nun Silvester. Wir wollen endlich mal was anderes machen. Aber leider hat das schiefe Schiff geschlossen. Also kochen wir dann doch wieder selber auf dem Zimmer. Der Hot Plate sei dank ;o)

Das Menu: Vorweg ein Glas Champagner. Dazu Lachs und Kaviar (diesmal Schwarz) auf Weißbrot. Als Hauptgang dann Filets von der Pute und vom Schwein an Sauce Bernaise mit gratiniertem Rösti von den Erdäpfeln. Der Nachtisch entfällt, weil sowieso keiner mehr Hunger hat…

1. Januar 2007

Mitternacht. Prost Neujahr!

Auf dem Balkon ein weiteres Glas Schampus. Danach gehts runter. Feuerwerk anschauen. Leider ist es windig. Um nicht zu sagen STÜRMISCH!!! Außerdem regnet es zeitweise.

Durch den schrecklichen Wind kommen wir aber in den zweifelhaften Genuss eines Horizontalfeuerwerks! Der Wind ist so stark, dass selbst die Wunderkerzen ausgeblasen werden…

Das neue Jahr haben wir übrigens auch regenbogentechnisch eingeläutet!!! Oben auf dem Bild sieht man Marcos Armband nicht so gut, daher hier noch Mal ein Makro.

Und so startet das neue Jahr:

Gaaanz entspannt!!! Im warmen Wasser plätschern oder aber an dessen Ufer liegen und einfach nur dööösen!!!

Um 2200 Uhr schließt der Wellness-Tempel seine Pforten. Um 2145 Uhr ist es dann auch tatsächlich so leer, dass man endlich ungestört Bilder machen kann!

Und gleichzeitig auch endlich Marcos Weihnachtsgeschenk ausprobieren!!! Toll, nech?

Tja, und so endet der 1. Januar 2007

2. Januar 2007

Und der 2. Januar des neuen Jahres wird gleich mit einem Experiment begonnen:

Die unteren beiden Leucht-Stäbchen haben die Nacht im Tiefkühlfach verbracht. Die oberen beiden nicht. Toll, nech?

Nach dem doch etwas arg windigen Neujahr will das Wetter nun wieder gut Wetter bei uns machen und belohnt uns am Tag darauf mit einem straaahlend blauen Himmel!!!

Das Gebäude ist übrigens besagter Wellness-Tempel. Von außen hässlich, wie der ganze Rest von Damp. Aber man ist ja Gott sei Dank drinnen, und da ist es einfach nur geil!!! (sorry)

Das Schreckliche an Urlauben ist, dass sie irgend wann einmal zu Ende gehen, und dass man abreisen muss… Das ist wirklich hart!

Aber nur noch 360 Tage, bis wir wieder in Damp sind ;o)

Ice-World in Lübeck

Und um den Abschied nicht all zu schwer zu machen, gibt’s auch noch ein kleines Bonbon:

Einen Abstecher nach Lübeck zur Ice World!!! Diese Ausstellung gab es dort bereits zwei Jahre zuvor, wenn auch mit einem anderen Thema… Wir waren begeistert! Dieses Mal ist das Thema: Ice Age 2

Die Beste Nebenrolle im Film: Scrat.

Der Name setzt sich übrigens aus Eichhörnchen (squirl) und Ratte (rat) zusammen. Man lernt ja im neuen Jahr auch nicht aus.

Und dann ist da noch Diego, der seine Angst vor dem Wasser und gleichzeitig noch zwei Piranhas bekämpfen muss…

Und in diese Piranhas kann man auch rein gucken und raus gucken ;o)

Und natürlich das Mammut-Weibchen Ellie, das sich immer zum schlafen mit dem Schwanz an einen Baum hängt…

Nicht zu vergessen ist natürlich Sid, das schrecklich faule Faultier!!!

Und selbstverständlich endet Ice Age 2 mit einem Happy End: Die beiden Mammuts Manni und Ellie finden schließlich doch noch zusammen…

Jippiiieee!!!

Aber Rutschen auf einer Eisrutsche bei -8°C ist gar nicht so toll, wie man denken mag, denn die Rutsche ist alles andere als glatt! Das Eis ist trocken, wie ein Knochen und stumpf wie eine Straße!

Ja, und das war es nun wirklich gewesen mit dem Silvester-Wellness-Urlaub an der Ostsee, den wir mal wieder alleine verbringen mussten…

Und am Ende noch des Rätsels Lösung zum Mallorca Syndrom:

Um den Konferenz-Pool, wo die Unterwasser-Bilder entstanden sind, stehen etwa 20 Liegen. Und an allen Ecken und Enden stehen Schilder, dass man die Liegen nach deren Benutzung bitte nicht mit Handtüchern reservieren soll. Naja, was passiert, kann sich jeder denken!

Und was Marco und Daniel machen, kann sich auch jeder denken! Erstaunlicherweise gibt es kaum Protest, wenn der Besitzer des Handtuches dieses nicht mehr auf der Liege, sondern daneben auf dem Tichschen wieder findet…

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.