2007-01 Angrillen in Dänemark

Da, wo die A7 endet — vom 20. bis zum 27. Januar 2007

Aus wirklich aller Herren Länder sind sie angereist, nur im sich im allerhöchsten Norden Europas zu treffen: In Blockhus in Dänemark. Eine Woche lang haben wir mit 12 Leuten zwei schicke Ferienhäuser bewohnt und Strand, Land und Leute besucht und gehörig durcheinander gebracht…

Da, wo die A7 endet

Die Idee zu der folgenden Geschichte wurde im August 2006 beim Maschsee-Fest geboren!

Bei strahlendem Sonnenschein und schon zu etwas späterer Stund‘ wurde durch den Commander und den Blockwart einfach mal festgesetzt, dass es im Januar nach Dänemark gehen soll! Und deswegen hat der Commander, weil schon oft fort gewesen, bei Simosol das größte Ferienhaus gemietet, was in Blokhus zur Verfügung steht.



Und das ist die Truppe von links nach rechts: Leif, der den ganzen Laden in DK überhaupt am Laufen gehalten hat und Steffi, die hier ausnahmsweise mal ohne drölftausend Kuscheltiere zu sehen ist – Olaf, der uns suuuper leckere Antipasti gezaubert hat, meine Wenigkeit und Christoph, der Dottore – noch mal Dottore und Robin, der Fan vom MiWuLa – Achmed, der eigentlich Axel heißt, was sich aber keiner merken kann und Martin, der Quoten-Schweizer – Jockel – und da sich der Commander vor dem Essen gedrückt hat, gibts hier halt nur ein Bild mit dieser schrecklichen Mütze!!! – auch nicht beim Essen zugegen (immer diese Sozial-Spalter *g*) waren Simon, der Starfotograf mit der Auszeichnung für die meisten unscharfen Bilder und Nicole, unserer Primaballerina – last but not least (was übrigens „und nicht zu vergessen“ heißt) sind da noch die drei Yetis (Verena, Sabine und Jörg), die ausschließlich im Rudel auftreten

Ein Teilnehmer der Nordtour fast vergessen: Lucy! Die meiste Zeit hat Lucy aber im Zimmer von Steffi und Leif gesessen und entweder Musik gehört, oder aber, sie hat mit denn anderen Kindern (Nashorn Niko, Maus Lukas und Minifiep und das halbwüchsige Nashornpaar: Marie und Mads) das Bett verwüstet…

Und nur 24 Wochen später geht’s los! Mitten in der Nacht um 0530!!! Und das selbstverständlich bei bestem norddeutschen Schmuddel-Wetter! Na toll. Nachts Auto fahren und dann auch noch im Regen. Aber die Strecke ist ja sehr einfach: Immer geradeaus nach Norden, die A7 hinauf, die in Dänemark dann zur E45 wird. (In Deutschland ist es ja eigentlich auch schon die E45, aber welcher Deutsche lässt sich schon gerne die German Autobahn wegnehmen!)

Heller ist es später zwar geworden. Aber nicht trockener. Den Regen haben wir mit über die Grenze genommen :o( Aber der Trend war deutlich zu erkennen: Je weiter es gen norden geht, desto besser wird das Wetter!!!

Vor lauter Freude wird dann noch mal schnell eine Raucherpause eingelegt, um die mittlerweile auf 3 angewachsene Fahrzeugzahl wieder zu synchronisieren. Der Commander nutzt diese Pause dann auch prompt aus, um seine Mütze zu präsentieren! Zur Strafe hat Jockel dann aber auch die Klo-Rolle auf die Hutablage vom Vectra gelegt!

Blokhus

Die gute Laune ist verflogen. Wir sind am Strand. Oder zumindest da, wo wir den Strand vermuten. Denn man sieht nichts. Absolut nichts. Alles voller Bodennebel.

Mit dem Transfer von 3 Dosen Bier von Steffi und Leif in den Rüsselsheimer schlägt das Wetter dann plötzlich um: Regen, Hagel, Flugsand und jede menge Wind. Dafür aber kein Nebel mehr. Der Commander bekommt eine unfreiwillige Dusche und der Wagen von Achmed-Axel eine Sandstrahl-Politur, weil der im Luv unserer Wagen steht.

Apropos Axel und seine Fahrweise. Durch das letzte Bild dürfte wohl eindeutig klar werden, in welchen Geschwindigkeitsbereichen sich Axel zumeist begibt…

Panorama – Ferienhaus in Dänemark

Hier zunächst einmal unser kleines Häuschen (mit immerhin stolzen 150 Quadratmetern!) von Außen. Das Panorama ist von diesem Wall aufgenommen, welcher ein mal rund um das gesamte Grundstück geht. Es ist also gar nicht verwunderlich, warum die Deutschen am Strand immer Sandburgen um ihre Strandkörbe bauen, wenn die Dänen es bei den Häusern vormachen!

Wenn man übrigens solch ein Haus mietet, sollte man darauf achten, ein nicht zuuu neues Haus zu nehmen. Die Neubauten dieser Jahre sind zwar alle etwa 20% größer, jedoch ist das Grundstück drum herum wesentlich kleiner!!!



Das Abholen des Schlüssels dauert gerade mal 4 Minuten, und dann gehts los, das Ferienhaus zu entern!

So sauber und aufgeräumt wird es erst am Ende wieder sein, daher schnell eine kleine Wohnungsbegehung: Wohnzimmer mit dahinter liegender Terrasse – zweite Hälfte des Wohnzimmers mit dahinter liegendem Pool – Küchenecke neben dem Wohnzimmer – noch mal Wohnzimmer-Pool-Ecke – ein Schlafzimmer – der Whirlpool – Wohnzimmer, Essecke, Küche und Hems fotografiert vom zweiten Hems aus – das Hems – Wohnzimmer vom Hems aus.

Alles Klar?

Und hier noch ein neues Feature: Unser Ferienhaus zu finden bei Google Maps! Einfach auf den Ball klicken und hin fliegen…

So, und was ist die erste Aktion, nachdem man angekommen ist?

Riiichtiiig!!! Ansaugen *grinz*

Im Laufe der Woche sollte sich herausstellen, dass 12 Personen mit 2 Kisten Bier am Abend nicht auskommen. Folglich wurde die Ration am vorletzten Abend auf 3 Kisten erhöht, mit der Konsequenz, dass am Abreisetag fast eine ganze Kiste übrig geblieben ist…

Das zweite Kapitel in einem dänischen Ferienhaus ist der Ofen. Neben diesem gibt es noch die Elektroheizung als teure Alternative. Dafür ist es aber eine Fußbodenheizung. Wie dem auch sei, die Tradition verlangt, dass das Haus mit dem Ofen geheizt wird. Mit etwa 2 Säcken gepresster Krümelkacke, oder was das auch immer für ein Bröselzeugs war, das wir im Supermarkt erstanden hatten.

Allerdings hat die Hochtemperaturverbrennungsanlage auch allerhand andere Dinge gefressen: Da wäre zum Beispiel die suuuper ekelige Unterhose mit Bremsstreifen, die der Commander unter seiner Matratze gefunden hat!

Die Nichtraucher haben sich durchgesetzt. Partiell zumindest. Der Poolraum wurde kurzerhand zum blauen Salon deklariert, so dass zeitweise mehr Leute „nebenan“ waren, als im Wohnzimmer. Aber die Hems-Schläfer danken es!!!

Und wenn man Abends den Aschenbecher leert, dann stinkt es am Morgen danach auch nicht so sehr nach feuchter Asche. Leider haben wir das erst am vorletzten Tag festgestellt…

Die Koch-Ecke liegt ja nun direkt neben der Ess-Ecke. Und da hat jemand mal so richtig mitgedacht!!! Denn die Schränke mit dem Geschirr können sowohl von der Küchenseite, als auch von der Esszimmerseite geöffnet werden.

Jedoch darf man beim Einräumen der Schränke nicht all zu schwungvoll sein, denn an sonsten produziert man doch sehr viel Ausschuss, den nicht mal die Hochtemperaturverbrennungsanlage schluckt!

Der Pool

Der Commander konnte es sich natürlich nicht nehmen lassen, als erster die Rutsche einzuweihen. Allerdings hat er dann doch einen gigantischen Aufwand damit betrieben, zunächst hektoliterweise Wasser von oben herunter laufen zu lassen, bevor er sich selber runter gewagt hat.

Trotz des großen Wassertransports hat er sofort gefallen an dieser Installation gefunden und ist so lange gerutscht, bis die Hardware ihren Geist aufgegeben hat. Und damit ist nicht nur die Badehose gemeint. Auch die Rutsche wurde nach 2 Tagen von der Diätkomission auf ein Gewichtslimit von 100 kg beschränkt.

Bereits am zweiten Tag hat Andreas dann beim Bilka eine neue Badehose von Speedo erstanden. Größe 164!

Vor dem Haus

Panorama – Ferienhaus in Dänemark 2

Hier mal ein Blick von der Terrasse des Hauses auf den Garten mit dem angrenzenden Schutzwall gegen unerwünschte Blicke der Nachbarn. Das Panorama hat einen 270°-Winkel. Das heißt also ein mal um die Häuser-Ecke herum. Bzw. in diesem Falle die Ecke der Terrasse, die in den Garten hinein ragt.

Es soll ja mal keiner sagen, dass es nicht kalt war!!! Es war sogar knackig kalt!!!

Bemerkenswert wäre noch, dass zwischen den beiden Aufnahmen keine 12 Stunden liegen: Ohne Schnee am Nachmittag, mit Schnee dann am Morgen darauf!


Ein paar Impressionen rund um unser Ferienhaus…

Die ersten beiden Bilder sind übrigens Fotos vom Dach unseres Hauses! Erkennt man zweifelsfrei an der Antenne und an dem Schornstein.

Ferner fällt auf, dass das gesamte Haus von einem Wall umgeben ist, so dass von den Nachbarhäusern wiederum auch nur die grünen Dächer sichtbar sind. Das vermittelt gleich den Eindruck, dass man alleine mitten in der Pampa wohnt! Außerdem hat es im Sommer auch für FKK-Freunde diverse Vorteile.

Løkken

Im Sommer mit Sicherheit ein süßes kleines verträumtes Städchen.

Im Winter jedoch hält es Winterschlaf! Jesses, da ist ja nix los. Aber auch gaaar nichts!!! Wir essen dort unseren ersten dänischen Hotdog, der in seiner einfachsten Form übrigens Fransk Hotdog heißt. Warum auch immer, denn normalerweise gilt die französische Küche alles andere als einfach…

Faszinierend sind übrigens die Fenster. Da kann man scheinbar gar nicht gegen anputzen! Die sind immer mit einer soliden Patina aus Salz und Flugsand überzogen. Steht so sogar in der Ferienhaus-Anleitung und ist somit kein Beschwerdegrund…

Hâute Cuisine

Also kulinarisch hat es uns in der Woche an nichts gefehlt. Wer wollte, durfte sein Können in der Küche beweisen. Wer nicht wollte, wurde von Leif gnadenlos zum Küchendienst verdonnert. Allerdings gibt es da einen Trick: Man muss sich nur dumm genug anstellen, dann nimmt Leif einem das Messer aus der Hand und schwupps, ist man die Arbeit wieder los ;o)

Die Maître de Cuisine empfehlen heute frische Antipasti und danach leckere´n Schweinebraten an knuspriger Schwarte auf Kartoffelgratain! Nur die vegetarische Lasagne war für manche Gemüter dann doch etwas zu fade gewesen, weshalb das Sambal Olek an diesem Abend doch merklich weniger geworden ist. Für mich war sie selbst im Urzustand einfach viiieeel zu scharf!!!

Jepp, und da simmer alle beim Futtern!!!

Zwischendrin gab es mal so dein eine oder andere malheur, aber das wurde von unserem freundlichen Spüldienst Simon umgehend beseitigt…

Schilderwald

Dänemark ist schon ein witziges Land… Nicht nur, weil man dort nur mit dänischen Kreditkarten zahlen kann (also wenn ich alleine dort einkaufen gegangen währe, hatte ich der Kassiererin gesagt: „So, Püppi, jetzt klingel mal nach der Chefin, du kannst das alles nämlich schön wieder ausbongen!!!“), nein, die haben dort auch einfach nur witzige Verkehrsschilder!!!

Es fängt ja schon auf der Autobahn mit dem Ort Ejer Bavnehøi an. Was auch immer das für Eier sein mögen…

Besonders praktisch sind die Warnschilder für Bodenwellen. Diese heißen in Dänemark nämlich Bump. Sehr lautmalerisch. Außerdem sind sie so gar nicht mit den deutschen verwand, denn über die dänische Version kann man mit 50 Sachen bequem drüber fahren, ohne dass man seine Ölwanne riskiert. Jedenfalls steht freundlicherweise an jedem Ortseingang, wie viele Bumps einen denn erwarten. Mal sind es 3, wie in Blokhus, mal 4 in Huhne oder auch mal 8!

Und dann ist da der Strand in Blokhus. In Deutschland wäre das ja ein Ding der Unmöglichkeit, und militante Naturschützer hätten da schon längst nach der Todesstrafe geschrien, aber in Dänemark darf man sommers wie winters mit dem Auto am Strand entlang fahren. Und nicht nur das: Im Winter (also zwischen dem 15. September und dem 15. Mai) kann man sogar ohne Geschwindigkeitsbegrenzung über die Sandpiste heizen! Um dem ganzen schließlich die Kone aufzusetzen, der Strand hat die Bundesstraßennummer 55 und ist eine offizielle Ausweichstrecke zur eigentlichen 55. Ferner stehen in regelmäßigen Abständen Schilder am Strand, die einen darauf hinweisen, in welcher Höhe man sich gerade befindet…

Und dann ist da noch das Sahnehäubchen: Blød Rabat. Selbst als Nicht-Däne weiß man hier, dass der Seitenstreifen nicht befahrbar ist. Also ich finde ja, dass die deutsche Version dieses Schildes durch die Dänische ersetzt werden sollte!!!

Strand


Panorama – Strand von Blockhus

Wie schon erwähnt, man kann mit dem Auto zum Strand fahren. Und das hat den Vorteil, dass man auch mal etwas weiter kommt, als nur 200 Meter von der Zufahrtsstraße entfernt! Und man kann noch so weit fahren, es gelingt einem einfach nicht, ein Panorama ohne Autos am Strans zu machen :o/

Dafür aber kann man andere nette Bilder mit Sonne (jawohl, es war nicht nur kalt, sondern die meiste Zeit hat auch die Sonne geschienen!!!) machen…

Die Bilder sind übrigens nicht nebelig! Den hatten wir wirklich nur bei der Ankunft für 3 Minuten. Das Bild stammt von Martin, der sich seinen Nebel einfach selber macht, indem er auf die Linse haucht und dadurch diesen coolen Effekt erzeugt.

Jau, und wo kann man mal so richtig ne Furche ziehen??? Genau, am Strand!!! Und da hat sich dann auch gezeigt, dass nicht jeder Fahrer weiß, was ein Kreis ist ;o)

Panorama – Strand von Blockhus 2

Der im Winter betonharte Sandstrand von Blockhus bei Tag.

So, und nu mal Sonne satt!!! Wenn man sich zwischen die Dünen zurück zieht, dann macht man echt einen Zeitsprung in den Sommer! Jacke aus, Pullover aus! Wenn kein Wind geht und die Sonne scheint, dann kann man getrost im Shirt in den Dünen liegen und es ist lauschig warm!

Nur der Commander hat das mit dem hinlegen irgendwie falsch verstanden! Naja, was tut man nicht alles für ein perfektes Foto!!!

Ach so, ja, da ist ja noch unser Gruppenfoto ;o) Ein anderes gibt’s leider nicht :o(

Bunkermuseum in Hirtshals

Zu den Bunkern ist zunächst erst mal zu sagen, dass die Dänen im Zweiten Weltkrieg zwei Möglichkeiten hatten: Entweder, sie bauen die Bunker freiwillig und auf eigene Kosten, oder aber, die Deutschen besetzen das Land und bauen sie selber. Nun, die Dänen sind im Zweiten Weltkrieg „neutral“ geblieben ist und haben die Bunker selber gebaut.

Jedenfalls sind diese Bunker mittlerweile mehr oder weniger zum Kulturgut geworden, und man hat die Anlage in Hirtshals kurzerhand als Freilichtmuseum deklariert und hält die Bunker mehr schlecht als recht frei vom Unkraut…

Rubjerg

Panorama – Leuchtturm von Rubjerg im Sand

Der von der Düne überrollte Leuchtturm von Rubjerg. Demnächst wird er wohl vom Meer angeknabbert werden…

Auf dem Rückweg von Hirtshals nach Blokhus sollte man auf jeden Fall einen Abstecher nach Rubjerg machen. Dort gibt es ein Naturschauspiel sondergleichen: Der Sieg der Natur über den Menschen!

Eine Wanderdüne hat den Leuchtturm innerhalb weniger Jahre schlichtweg überrollt!!! Der Commander hat es mit eigenen Augen erlebt. Etwa 1998 stand der Leuchtturm nebst der Häuser unter ihm noch vollkommen frei und die Düne trennte ihn vom Meer.

Im Jahr 2002 dann, war der Kamm der Düne auf der Höhe des Leuchtturms, so dass nur noch die Spitze des Turms aus dem Sand heraus geschaut haben.

Und nun, 2007, ist die Düne weiter landeinwärts gewandert und gibt den Turm nebst der zerstörten Häuser dadrunter wieder frei. Und in wenigen Jahren wird der Turm dann dem Meer zum Opfer fallen, denn die Abbruchkante rückt stetig näher…

Erstaunlicherweise ist dies das einzige Bild, was wir von Blokhus selber gemacht haben! Nun, ähnlich wie in Løkken ist aber auch in Blokhus selber nicht wirklich viel los, von daher spiegelt dieses Bild Blokhus schon ganz gut wieder *grinz*

Also die Sache mit dem Licht ist so weit im Norden schon bemerkenswert. Die Tage sind signifikant kürzer! Okay, damit rechnet man ja, wenn man gen Norden fährt.

Aber womit man ehr nicht rechnet ist die Tatsache, dass die Dämmerung wesentlich länger dauert! Hier nennt man das dann „Blaue Stunde“. Und der Name ist Programm!!! Wenn die Sonne dann erst mal weg ist, dann ist es blau. Richtig blau. Und lange blau!

Angrillen

Was so richtige Männer sind, die müssen ja nun auch grillen. Also angrillen!!!

Und damit man nicht so lange warten muss, holen wir uns ne kleine Starthilfe direkt aus dem Ofen! Dass das ganze Haus dann innerhalb von kürzester Zeit im dichtesten Rauch versunken ist, sei hier mal nicht erwähnt… Aber mit Hilfe einer Durchzug-Lüftung haben wir das auch wieder innerhalb von 30 Minuten wieder klar bekommen!

Minuspunkte hingegen gehen sowohl an die Einkauf-Truppe wegen zu geringer Stückzahlen und an die Grill-Truppe wegen der achrylamidhaltigen Fleischstücke auf dem Rost. Nur wusste keiner, wer die Grill-Truppe überhaupt war!!!

Damit nicht nur einer alleine draußen am Grill stehen muss, hat sich der Commander an seine Ausbildung erinnert und hat einen Stockbrot-Teig gezaubert! Nur die Fantasie ging dann doch etwas mit ihm durch…

Und weil sich vermutlich alle um das Lagerfeuer gescharrt haben, hat sich dann auch keiner um den Grill gekümmert und wir haben nur Holzkohle auf dem Teller gehabt. Aber wozu haben wir Toastbrot und Erdnussbutter mit weißer Schokolade gehabt…

Frederikshavn

Panorama – Frederikshavn

Ein Blick auf die Stadt Frederikshave. Von dort geht unter anderem die Fähre nach Skandinavien rüber.

Von dort aus wird Robin dann nach unserem Urlaub weiter gen Norden schippern um Bäume zu fällen…

Zunächst aber verschaffen wir uns mal einen Überblick über die Stadt, um dann im Anschluss…

… in ein weiteres Bunkermuseum zu fahren. Dort gibt es nämlich eine wesentlich größere „Auswahl“ an Bunkern, in die man auch überall rein gehen kann. Außerdem, so zu sagen als Schmankerl, gibt es auch…

… ein Flag-Geschütz, welches man unter Zuhilfenahme eigener Muskelkraft drehen und wenden kann. Jedoch ist hier eine gehörige Portion Umsicht gefordert, denn sonst zermalmt man so mir nichts dir nichts die Holztreppe auf der linken Seite!

Aus der Sicht des Kanoniers eröffnet sich einem dann die gesamte Ostsee! Jawohl, wir haben quasi die Fronten gewechselt und schauen gen Osten aufs Meer – wenn auch nur durch die Visierung.

Apropos anviesieren…


Jau, und so wunderbar wohnlich kann ein Bunker von innen sein! Dieses lauschige Zimmerchen muss man sich auch nur mit 8 anderen Soldaten teilen. Als Ergänzung zum Mobiliar gibt es auch diesen formschönen Kanonenofen dazu!

Und weil wir hier ja im Zollgrenzbezirk sind, wird dann und wann auch mal der Pass überprüft. Selbstverständlich ausschließlich bei Nicht-EU-Bürgern ;o)

Wenn man den versunkenen Leuchtturm in Rubjerg gesehen hat, dann ist die versandete Kirche bei Skagen leider nicht mehr so spektakulär. Zumal von ihr auch nur noch der Kirchturm steht.

Aber um wenigstens noch mal einen Fingerzeig auf die Ausmaße der Versandung zu wagen: Am Kirchturm sieht man noch, wo das Dach des Kirchenschiffs endet ;o)

Insider-Tipp: Erst die Kirche, dann der Leuchtturm *g*

Skagen

Per Oder de Mufti stoßen hier Nord- und Ostsee aufeinander. Wer gut zu Fuß ist, dem sei ein Marsch auf die Landzunge nahe dem Horizont ans Herz gelegt. Obacht: Der Weg ist in diesem Falle definitiv weiter, als man meint!!!

Der Weg lohnt sich jedoch, denn dort sieht man dann Wellen, die sowohl von rechts, als auch von links gegen die Landzunge schlagen…

Das war jedenfalls definitiv zu viel für unseren Commander! Irgendwie haben wir ihn geschafft…

… Aber nur 24 Stunden und ein bisschen Chemie später ist der Commander wieder online und hinter der Kamera *freu*

Apropos Kamera: Das Videomaterial ist noch in der Sichtung, aber hier haben wir schon mal den Kameramann Leif in Aktion!!!

Simon hingegen ist da etwas scheuer, was das Ablichen angeht…

So, und das ist nun Nicole in ihrem Element! Zweifelsohne hatte sie aus Kanada die weiteste Anreise. Aber wer seinen Hauptwohnsitzt in Hessen hat, der darf sich nicht beschweren ;o)

Jedenfalls haben wir die eine oder andere imposante Show-Einlage von ihr bekommen!!!

Apropos Showeinlage…

So, die Dänemarkwoche nähert sich dem Ende und wir gönnen es uns einmal, auswärts zu essen. Beim türkischen Italiener, der in Dänemark wohnt. Oder so ähnlich. Jedenfalls steht der Laden in Blokhus.

Freundlicherweise hat er uns auch deutsches Satellitenfernsehen angemacht. Etwas, worauf wir die ganze Woche (freiwillig!!!) verzichtet haben. In der Werbepause kam aber zu Tage, dass wir die schweizerische Version von VOX sehen! Martin war schon fast wieder zuhause… Geisig zumindest. Geografisch fehlen noch 1.100 Kilometer!

So, dann noch gründlich sauber machen, damit wir die 140 EUR für die Endreinigung sparen!

Nun, es sei so viel gesagt, dass wir, in den Augen des Vermieters, nicht gründlich genug gereinigt haben. Der lange Rede kurzer Sinn: Wir haben uns dann auf fifty-fifty „geeinigt“, weil das zugesagt Carport nur halb vorhanden war…

Vielleicht ist Simosol doch keine sooo gute Adresse???

Insider-Tipp: Nächstes Mal vor Abreise eine Hausbegehung machen!!!

Hier unsere Daten-Mülleimer!!! Dank Olaf haben wir dann auch ein Netzwerk aufgebaut, so dass (theoretisch!!!) jeder alle Bilder hat. Ein Notebook und zwei Wechselfestplatten fehlen übrigens noch auf dem Bild ;o)

Summa Sumarum sind in dieser einen Woche etwa 7.000 Bilder produziert worden, die einem Datenvolumen von knapp 20 GB entsprechen! Dabei waren stolze 8 Digitalkameras von klein und kompakt bis SLR im Einsatz.

Dazu kommen dann noch etwa 2 Stunden an Videomaterial, die dadrin noch nicht berücksichtigt sind, sowie diverse mit den Digicams aufgenommenen Filmchen.

Hier in diesem Bericht sind aber „nur“ 130 fein säuberlich ausgewählte Bilder aufgeführt…

Abschließend sei noch über die Rückfahrt so viel gesagt, als dass der Commander kurz vor der Grenze im Vorbeifahren meinte: „Das hier ist der letzte Rastplatz vor der Grenze.“

Er irrte in sofern, als dass das kein Rastplatz, sondern die Grenze war, wie man unmittelbar danach an den deutschen Autobahnschildern erkennen konnte!!!

Es herrschte satte 10 Kilometer Schweigen seitens des Commanders…

Ohne Worte

Ohne Worte!

Martin!

Dabei gibt es schon zwei Badezimmer! Wobei gesagt werden muss, dass sich eigentlich alle auf das Badezimmer im Poolbereich beschränkt haben. Warum auch immer…

Im wahrsten Sinne des Wortes: Ohne Worte!!!

Ohne Worte!

Reisekosten

Hier gehts zur Reisekostenabrechnung von diesem Urlaub.

2007-01 Angrillen in Dänemark — Reisekosten

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