2007-05 Dienstreise nach Taormina

Tanz auf dem Vulkan — vom 19. bis zum 23. Mai 2007

Eine Dienstreise nach Taormina. Da ich bis Dato auch nicht wusste, wo genau Taormina liegt: Die Antwort ist Sizilien. Also ein paar Tage zu Besuch bei der Mafia. Mit Mietwagen. Mit Luxus-Hotel und einer atemberaubenden Aussicht. Und mit einer Besteigung des Ethnas. Und natürlich auch ein Vortrag auf einer Kardiologen-Konferenz.

Der Flug

Ich bin noch gar nicht richtig aus Hurghada in Deutschland angekommen — genauer gesagt, ich warte gerade auf meinen Zug vom Düsseldorfer Flughafen nach Hannover — da klingelt auch schon mein Handy und mein Medizinmann ist dran.

Ja, Daniel, Du musst für mich in Taormina einen Vortrag halten. Ich kann da nicht hin — Wo um alles in der Welt liegt Taormina??? „Ja, okay, kein Problem! Wann denn?“ — „Morgen!“

Tja, also tausche ich den großen Koffer nur gegen einen kleinen aus, lege noch einen Anzug dazu und Tags darauf sitze ich schon wieder im Flieger.

Einen Bonus gibt’s dann aber noch von meinem Medizinmann: Ich darf jemanden mitnehmen! Der Kongress ist für zwei Personen gebucht. Also Empfangs-Cocktail und Gala-Dinner! Der Malus an der Sache: Marco bekommt kein frei. Also gehts doch alleine los :o(

Flug, Hotel und Mietwagen (Dienstanweisung *grinz* Fragt sich nur, wie ich das der Verwaltung klar machen soll…) werden kurzer Hand im Internet gebucht — eigentlich ein Wunder, dass das sooo kurzfristig geht. Naja, beim Flug gibt es dann auch prompt Probleme, weil meine Buchung noch nicht im System drin ist.

Aber irgend wann bin ich dann doch in der Luft! Erst über den Alpen und danach über Venedig!!!

Panorama – Flugzeug von HLX in Catania

Donnerwetter, was für eine Banane!!! Aber immerhin fliegt sie!!!

Das Hotel


Boa!!! Was für ein Horror-Trip!!! Mittlerweile hab ich übrigend heraus gefunden, dass Taormina auf Sizilien liegt. Der nächste Flughafen ist übrigens Catania. Von dort dann mit dem Mietauto (Was für ein Andrang bei Europcar — und wie langsam doch Italiener arbeiten können!!!) nach Taormina.

Italienische Straßen sind ja schon nicht ohne, wenn man alleine auf der Welt wäre. Man fragt sich echt, wozu man dort Autobahngebühren zahlt. Jedenfalls machen es die Ureinwohner einem nicht leichter, sich auf den schlechten, engen, kurvigen, einbahnigen und verwinkelten Straßen zurecht zu finden!

Ich bin jedenfalls heile und halbwegs direkt angekommen — HansHans sei dank — aber den Kaffee hatte ich definitiv auf!!! Also krame ich im Hotel mein bestes Italienisch raus. Erstaunlicherweise ist bei meinen beiden Italien-Reisen doch erstaunlich viel hängen geblieben! Die nette Dame am Empfang nimmt meinen Personalausweis und redet ganz natürlich und nahezu akzentfrei auf deutsch weiter! Ich bin beeindruckt: „Wie kommt es, dass Sie so gut deutsch sprechen?“ — „Das ist mein Job!“ Ich noch beeindruckter!!! Aber recht hat sie! Wenn das mal alle so sehen würden… Ich denke gerade an die Franzosen ;o)

Ich bin aber nach wie vor nahezu erschossen durch die doch sehr anspruchsvolle Autofahrt. Freundlicherweise wird mein Koffer aber nach oben getragen. Der Hotelbedienstete öffnet das Zimmer und geht sofort hindurch und macht die Vorhänge und die Terrassentür auf und sagt: „Bitteschön, ihr Panorama“.

Tja, was soll ich sagen… Ich bin erneut beeindruckt!!!

Panorama – Blick vom Hotelbalkon in Taormina

Der Atem beraubende Ausblick von der Frühstücks-Terrasse auf den Hafen und den Ethna! Da fehlen einem echt die Worte!!!

Mein Auto

Wer den öffentlichen Dienst kennt, der weiß, dass Mietwagen für normal sterbliche ein absolutes no-go sind!!! Ich habe nur auf Anweisung meines Medizinmannes gehandelt ;o) Erstaunlicherweise hat die Verwaltung beim Einreichen der Reiskostenabrechnung absolut nicht mit der Wimper gezuckt. Dabei machen die normalerweise schon einen Herrmann, wenn man eine Fahrkarte ohne den Uni-Rapatt von grandiosen 2,7% kauft!!!

Jedenfalls hab ich für die nächsten Tage nun einen Apha Romeo 147d. Seeehr flott der kleine. Und sehr angenehme Fahreingenschaften. Und neu ist er auch noch!

Panorama – Isola Bella bei Taormina

Leider spielt das Wetter auf dem Pano nicht so recht mit. Schaut ehr nach einem Wolkenbruch aus :o( Cool ist allerdings, dass man zur Isola Bella zu Fuß hinüber gehen kann. Nahezu auch trockenen Fußes…

Die Isola Bella. Ich nenne sie ja lieber die Isola Piccola. Hab mich dann bei der Hotel-Dame auch prompt versprochen. Aber sie meinte nur: Ja, sie ist ja auch piccola ;o) Ich weiß gar nicht mehr, aus welchem Film die Isola Piccola kommt…

Der Strand ist allerdings weniger einladend. Es sei denn, man steht auf Akkupressur! Feiner Sand sieht definitiv anders aus! Aber da man auf Dienstreisen ohnehin nicht baden geht, ist das auch nicht weiter schlimm. So hat man beim Strand-Spaziergang auch keinen Sand in den Schuhen.

Taormina

Die City. Die Fußgängerzone erstreckt sich mehr oder weniger nur über eine Straße. Da ist man von Deutschland ja etwas verwöhnt. An einem Stadttor geht es los und an einem anderen Stadttor ist die Herrlichkeit schon wieder zu Ende.

Allerdings empfiehlt es sich durchaus, mal rechts und links in die kleinen Gässchen zu schauen. Dort geht es nämlich immer Trepp‘ auf und Trepp‘ ab in viele kleine andere Welten hinein…

Il Teatro Greco. Der Eintritt an diesem Tag gratis. Ich habe allerdings nicht herausbekommen, warum… Leider ist das Theater an sich ist relativ unspektakulär. Alte Steine halt. Allerdings ist ein Konzert oder ähnliches dort bestimmt sehr imposant! Aber zumindest hat man von dort einen sehr schönen Ausblick auf Taormina!

Man merkt, man ist am Mittelmeer. Eidechsen sonnen sich auf den Steinen. Dem einen musste ich aber zuvor aus dem Pool heraus helfen, bevor er es sich in der Sonne bequem gemacht hat.

Von besagtem Amphitheater aus hat man einen Wunderschönen Ausblick über die Stadt. Und auch auf die Fauna in der unmittelbaren Umgebung, die durchaus in der Lage ist, auch mal ein phallisches Gewächs hervor zu bringen…

Bei diesem Klingelschild MUSS ich einfach halt machen!!! Ist das nicht geil??? So eine uralte Klingel zum ziehen? Ich muss mich da echt zurück halten, um nicht daran zu ziehen. Da es aber keine weitere Klingeleinrichtung gibt, gehe ich einfahc mal davon aus, dass das Teil auch funktioniert!

Panorama – Blick auf Taormina

Der Blick vom Amphitheater auf Taormina und die Südküste Siziliens. Am Horizont in seinen eigenen Wolken verschleiert ist der Ethna zu sehen.

Mein Spaziergang durch Taormina geht weiter. Weitestgehend abseits der Hauptstraßen. Man merkt aber schon nach wenigen Metern, dass die Stadt am oder vielleicht besser in den Berg gebaut ist. Es geht eigentlich überall entweder bergauf oder bergab!!! Ersteres hat den Nachteil, dass man da wieder rauf muss. Letzteres hat den Vorteil, dass man schön runter gucken kann auf das grandiose Panorama!

Da kann ein Ingenieur nicht dran vorbei gehen. Was aussieht, wie normale Fenster entpuppt sich beim zweiten Hinsehen weiterhin als Fenster. Jedoch ist auf der anderen Seite der Scheibe der Pool! Mit anderen Worten: Die Fenster sind unter Wasser!!! Was man in Hannover nur beim Stadionbad hat, gibt es in Italien offensichtlich auch in Privatanlagen!!!

Nach all den Strapazen und Spaziergängen in der Sonne (noch mal die Isola Bella) muss man sich auch mit einem original italienischen Eis belohnen!!! Und es ist lecker!!! Einfach nur LECKER!!! Man beachte allerdings, dass man in Italien das Eis nach der Größe der Waffel kauft, und nicht nach Anzahl der Kugeln. Da ist schon so mancher drauf herein gefallen ;o)

Der Pool

Man soll es ja kaum glauben, dass ein Haus, was mehr oder weniger an den Berg dran geklebt ist, auch noch einen Pool hat. Aber es ist so. Beim Buchen war mir das gar nicht so bewusst gewesen, aber eine Badehose passt selbst in den vollsten Koffer, nicht wahr?

Und dann ist das auch noch ein amtlicher Pool und nicht so ein kleiner Konferenz-Pool. Mit Brücke und moderner Kunst. Naja, über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten…

Einen Haken hat das ganze allerdings doch: Der Pool ist leer! Warum? Weil er verdammt kalt ist!!! Da kann die Sonne noch so brennen, nach zwei Runden ist man wieder auf arktische Temperaturen herunter gekühlt und bereit für die nächste Runde im solaren Bräter…

Der Poolservice. Ja, es gibt ihn. Gerufen wird er, falls er ohnehin nicht von alleine kommt, über dieses coole Telefon mit Ex-Schutz!!!

Bemerkenswert ist bei dem Pool ferner noch, dass man von dort aus das Meer sehen kann!!! Etwas Luxus muss ja schließlich auch sein!!! Zu hören gibt es übrigens Hape Kerkelings lauf zu sich selber. Etwas fies, einfach so in der Sonne zu braten, während andere sich kaputt schuften ;o)

Ethna

So, nun ist Erdkunde angesagt. Die Besteigung des Ethnas steht an. Ein Wort noch vorweg: Im Deutschen schreibt man übrigens Äthna. Aber die Italiener nennen den Vulkan Ethna, und von daher übernehme ich die originale Schreibweise.

An der Rezeption hole ich meinen Schlüssel und frage noch einmal kurz nach dem Weg zum Ethna rauf. Trotz Navi kann eine zweite Meinung (noch dazu von Einheimischen) nie schaden! Etwas entsetzt schaut er auf meine Badelatschen, kurze Hose und T-Shirt und legt mir dringend wärmere Kleidung ans Herz. In 3000 Metern Höhe sei es schon mal etwas kälter… Ja, da mag er wohl recht haben, und so manch dusseliger Tourist hat sich da oben bestimmt den Tod geholt! Man kann förmlich sehen, wie der Portier innerlich den Kopf schüttelt ;o)

Na toll.

Langärmliges habe ich nur in Form zweier Business-Hemden und einem Jackett mit. In der überstützten Koffer-Pack-Aktion habe ich an eine Jacke oder einen Pullover nicht gedacht. Also Zwiebel-Prinzip: 3 T-Shirts und 2 (kurze) Hosen anziehen. Das muss reichen. Mehr hab ich nicht mit!

Mit der Seilbahn kann man sich dann vom Parkplatz von ca. 2000 Meter auf 2500 Meter hoch hieven lassen! Für schlappe 25 EUR. Ferner kann man sich dann für weitere 20 EUR um weitere 500 Meter auf 3000 Meter per Jeep bringen lassen. Und dann noch mal für 10 EUR die letzten 300 Meter mit einem Bergführer zurück legen.

Ich wähle die Seilbahn. Der Rest wird schon so gehen ;o)

Auf 2500 Metern sieht man dann auch, dass der Portier recht gehabt hat! Es liegt Schnee und manch einer übertreibt es dann sogar damit! Aber so richtig kalt ist mir noch nicht.

Der Aufstieg zu fuß für die nächsten 500 Höhenmeter dauert etwa eine Stunde und sind knapp 4 Kilometer. Alles in Allem also nicht wirklich ein Problem! Von der Temperatur her stelle ich fest, dass ich genau richtig angezogen bin!!! Auch wenn mich alle 20 Minuten andere Wanderer fragen, ob mir nicht kalt sei!

Unterwegs gibt es eigentlich nicht viel zu sehen. Wenn man von den unzähligen Jeeps absieht.

Nur ein kleiner Schmetterling hat sich wohl verflogen…

Oben angekommen wird es dann allerdings wieder voll. Auf dem Weg dahin kann man nahezu ungestört wandern, sinnieren und grübeln. Oben ist das dann definitiv vorbei.


Allerdings gibt es auch hier wieder einen Trick: Oben angekommen gehen die Toursiten alle links rum. Rechts ist gesperrt. Das steht auf diversen Schildern in diversen Sprachen. Die ignoriert man einfach und schwupps, ist man wieder alleine und kann sich die dampfenden Löcher (ist nur Wasserdampf mit fast keinem Schwefel) ganz in Ruhe und vor allem aus der Nähe anschauen!

Ganz nach oben kommt man übrigens nicht. Naja, vielleicht schon, aber irgend wann sollte man sich dann doch an die Schilder mit den Totenköpfen erinnern und vielleicht doch umkehren!

Es gab wohl bis 2002 auch mal einen Kiosk dort oben auf dem Vulkan. Aber nun, jeder wird sich denken können, dass so etwas über kurz oder lang einfach schief gehen muss ;o)

Die Sache mit dem Schnee dort oben ist gar nicht so trivial, wie man denken mag! Denn der Schnee taut nicht von oben ab, wie man das gewohnt ist, weil die Sonne drauf scheint, sondern er taut von unten her! Der Boden ist nämlich warm! Und zwar angenehm warm! Einfach mal hinsetzen… Das ist echt klasse. Nur nen grauen Hintern hat man dann…

Irgendwie hat es mich an Ferero Rocher erinnert…

Wenn die Vulkanführer mal nichts zu tun haben, müssen sie halt Schnee schippen ;o)

Panorama – Der Ethna

Einfach nur genial!!! Man kommt sich dort oben fast wie auf dem Mond vor. Zumindest solange man keine anderen Menschen sieht… Leider wird man in der Regel von dort oben keine freie Sicht haben, da der Vulkan sich selber immer in Wolken hüllt. Aber imposant und sehenswert ist es allemal!!!

Man hat einen Vulkan bestiegen und das, was man nicht gesehen hat, ist Lava. Rot glühende Lava hab ich nun nicht erwartet zu sehen, doch wenigstens erkaltete. Oben sieht man aber nur Asche, Asche und noch mehr Asche!

Will man Lava sehen, kann man sich Zeit, Geld und Strapazen ersparen: Die sieht man weiter unten am Berg in Parkplatznähe…

Apropos Parkplatz: Hier noch mal ein Insider-Tipp!

Hinterm Ethna

Durchaus auch empfehlenswert ist eine Fahrt auf der dem Meer abgewandten Seite des Vulkans!

Man hört ja immer, dass Vulkanasche doch so fruchtbar und Reich an Nährstoffen sein soll. Nun, hinterm Ethna sieht man dann auch, dass dem so ist! Saftige Wiesen, überall Blumen und blühende Kräuter… Mit dem Blauen Himmel definitiv sehr malerisch…


Dienstliches und Gala-Dinner

Wir erinnern uns an den Grund dieser Reise: Es ist eine Dienstreise! Hier also der Beweis: Daniel im Business-Look! Hemd und Anzug bei diesen Temperaturen sind ein Graus! Gut, dass das Auto Klima hat und im Schatten steht. Naja, das Kongresshotel ist ohnehin klimatisiert. Aber die Wege sind ein wahrer Spießrutenlauf. Da muss man Glück haben, wenn das Hemd nicht ganz nass wird. Also: Jackett immer schön an lassen!!!

So ein Kongress beginnt zumeist mit einem mehr oder weniger ausladenden Empfangscocktail. Dieser wird zumeist am Kongresshotel selber ausgeschänkt. In diesem Falle gab es dann sogar noch etwas zu Essen. Das hat den Vorteil, dass man von einem Glas Sekt nicht gleich aus den Latschen kippt.

Man beachte die Aussicht! Das ist praktisch, wenn man ein Dorf an einen Berg baut: Jeder hat einen Blick aufs Meer!!!


Neben dem Empfangscocktail gibt es dann noch das Gala-Dinner. Zumeist nicht Tagungsort, sondern woanders, wo es noch schicker ist! Dort futtert man dann diverse Gänge in sich hinein. Lecker war es, keine Frage! Nur so ein Risotto ist doch nicht so ganz salonfähig. Es sieht einfach immer nach einem Gematsche aus, was es auch ist!!!

Nur die Band, die das Komitee engagiert hatte, ging gaaar nicht!!! Frei nach dem Motto: „Nun wollen wir alle mal fröhlich sein und Spaß haben! Bitte beginnen Sie jetzt!“ Genau der richtige Augenblick, um das Weite zu suchen und noch einen Absacker im Hotel zu trinken…

Tags darauf. Mein Vortrag steht an! Also das Frühstück mal im schicken Hemdchen. Volles Risiko! Kleckert man, oder nicht? Daher immer ein zweites Hemd einpacken, auch wenn man es nicht braucht ;o) Meins ist übrigens sauber geblieben…

Aber bei der genialen Aussicht kommt man auch gar nicht dazu, zu kleckern, weil man ohnehin nur mit staunen beschäftigt ist!!!

Und dort steht man dann und erzählt innerhalb von 15 Minuten, was man so bahnbrechendes erfunden hat!

Bei den Italienern ist das so eine Sache. Die sind fast so, wie die Franzosen, was Sprachen angeht. Aber immerhin geben sie sich die Blöße und geben es offen und ehrlich zu! Die Vortragssprache ist offiziell englisch. Nichts desto trotz wird jeder Vortrag simultan ins Italienische übersetzt! Und die Italiener halten ihren Vortrag natürlich auf italienisch, so dass auch eine Übersetzung ins Englische von Nöten ist… So was hab ich auf nem Kongress echt noch nie gehabt!!!

Im Norden von Sizilien

Mit dem auto geht es nun nach Norden hin. Natürlich nicht auf der Autobahn, sondern einfach mal querfeldein! Gar nicht sooo einfach, denn das mit den italienischen Straßen und Schildern ist nun mal nichts für Bergaufbremser! Nichts desto trotz landet man auf dem Wege durch die Pampa an vielen schnuckeligen Orten…

… wie zum Beispiel an dieser Quelle!

Oder aber an einem Kloster. Leider haben die gerade Siesta gemacht.

Eine Burg irgendwo.

Und noch mal plätschendes Wasser, bis man schließlich…

… Messina erreicht. Also den Punkt wo man fast einen Stein auf die Spizte des italienischen Stiefels werfen kann. Warum die da noch keine Brücke rüber gebaut haben, ist mir allerdings schleierhaft!!!

Zu Hause

Nachdem ich nun so spontan und schnell wieder weg musste, hat mich meine Maus diesmal mit einer Flasche Champagner empfangen! Die kann man nämlich, im Gegensatz zum Kuchen, schön in der Bahn austrinken…

fiiieeep

Ein Wort muss ich dann aber noch mal zum Katastrofalen Rückflug von HLX loswerden. Der Flug hatte natürlich Verspätung. Erst nur 3 Stunden. Die Abflugzeit wurde allerdings in regelmäßigen Abständen immer wieder nach hinten verschoben, bis man dann schließlich bei 7 Stunden Verspätung am Display angekommen war. Dass diese Abflugzeit dann aber auch nicht stimmte, sondern im Wahrheit eine dreiviertel Stunde ehr war, brachte dann alles durcheinander, denn als Passagier stellt man sich ja auf Wartezeiten ein…

Grund für die Verspätung war übrigens ein defektes Flugzeug. Nein, nicht unseres. Unseres war der Ersatzflieger für die verreckte Maschine! Das muss mal einer verstehen… Zu allem Überfluss wandere ich durch das Flugzeug auf der Suche meiner Reihe 21. Ah, 18, 19, 20, 28, 29 waaas??? Da fehlen doch tatsächlich eine Hand voll Sitzreihen!!! Das überaus nette Bordpersonal erklärt mir dann, dass das ein anderes Flugzeug ist als das, für das wir die Bordkarten haben. Weniger Sitzplätze halt. Aber hätte man da die Nummerierung nicht fortlaufend machen können, anstatt mittendrin etwas weg zu lassen???

Ach ja, eine Entschädigung gabs natürlich auch: Ein Sandwich!!!

Viva Italia!

Reisekosten

2007-05 Dienstreise nach Taormina — Reisekosten

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