2007-10 Der Bunker in der Lönsstraße

Bunker illuminiert — am 07. Oktober 2007

Ein mal in einen Bunker rein schauen. Sollte man definitiv mal gemacht haben! Ich kann es nur empfehlen. In diesem Falle hat sich die Gelegenheit im Rahmen eines Kunst-Projektes namens „Licht- und Klanginstallation im Bunker“ ergeben…

Hannover ist ja, wie viele deutsche Großstädte, mit zahlreichen Bunkern und Kellern aus dem Krieg versehen. Diese Luftschutzbunker sind teilweise noch in Betrieb und werden für eventuelle Ernstfälle nach wie vor noch in Schuss gehalten. Bestes Beispiel ist der Bunker unter dem Hauptbahnhof, der jüngst bei dem großen Unwetter 2007 geöffnet wurde.

Leider kommt man als normal sterblicher in solche Einrichtungen nur sehr schwer rein. Um so erfreulicher ist es, wenn man mal Zutritt dazu bekommt. In diesem Falle ist es ein Kunstprojekt „Licht- und Klang-Installation im Bunker Lönsstraße Hannover“.

Dieser Bunker in der Lönsstraße gehört zu denjenigen, die laufend renoviert werden. So gibt es hier (leider nicht einsehbar) auch Betten und halt auch Waschgelegenheiten. Alles frisch renoviert nach hannoverschen Standard für öffentliche Gebäude — jeder, der im öffentlichen Dienst arbeitet oder gearbeitet hat, kennt diese roten Stahl-Rohre :o)

Aber zum eigentlichen Thema der „Licht- und Klang-Installation“.

Als Ingenieur würde ich das mit dem Wort „Kunst“ abstempeln. Vielleicht noch mit dem Adjektiv „moderne“ davor. Wenn das ganze in einer Turnhalle oder so gewesen wäre, hätten wir uns das bestimmt nicht angeschaut, aber die Räumlichkeiten sind in diesem Falle das Ausschlaggebende!

Also zusammenfassend kann man sagen, dass es sich gelohnt hat, weil man man einen Blick in so einen bunker hat werfen können, und wem sich solch eine Gelegenheit ergeben sollte, der sollte sie wahrnehmen — egal aus welchem Anlass! In so einem Beton-Klotz herrscht doch schon eine ganz andere Stimmung…

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