2014-01 Verbandsausflug nach Dänemark

Wir schrumpfen uns gesund… — vom 18. bis zum 25. Januar 2014

So ist das mit der Konjunktur. Es kann nicht immer alles größer und mehr werden. Dieses Mal waren wir ganz wenige und hatten dennoch eine tolle Woche hoch oben in Dänemark mit viel Schnee, lecker Essen aus allen Ecken der Republik und natürlich auch etwas Spaß draußen…

Anflug

Torben hatte eine hervorragende Idee. Nein, eigentlich waren es wieder findige Marketing-Strategen, die einfach Schaumwein in viel kleineren Gebinden abgefüllt haben und es dafür viel teurer verkaufen! Aber dennoch, Torben hat’s eingepackt und wir haben es ausgetrunken. Ich weiß nicht warum, aber es ist ein viel tolleres Gefühl, wenn man sich im Pool eine neue Dose Prosecco aufmacht, anstatt einfach ein Glas nachzufüllen…

Apropos Getränk: Um den alten Dänen bin ich als Fahrer glücklicherweise herum gekommen. DK14 fängt also gar nicht so bitter an, wie sonst :o)

Ansonsten hat die immer größer werdende Familie Jansen und dennoch wieder zum Frühstück eingeladen — ein öffentlicher Dank noch mal an dieser Stelle!!!

Und Robin, als Neu- bzw. Wieder-Deutscher und Gründungsmitglied der DK-Truppe gab sich auch ein Stell-Dich-ein. Wenn auch nur bis nach Flensburg rauf, aber immerhin besser als gar nicht!

Der aufmerksame Beobachter wird aber festgestellt haben, dass dieses Jahr das deutsche Wetter wesentlich gnädiger ist, als im letzten. Die Herren stehen lange auf dem Balkon zum Rauchen und draußen liegt kein Schnee! Dafür werden Begehrlichkeiten geweckt, angesichts des schönen Feuerholzes im Garten…

Zwei Neuerungen in Flensburg:

Ein Ferngesteuertes Auto mit Funk-Kamera — cool!
Das Silvester-Kind Jakob — süüüß!

Der Bilka. Groß umgebaut haben sie. Das praktischste daran ist die Tatsache, dass es nun einen 2. Eingang gibt. Anscheinend kaufen auch die Dänen mit Vorliebe am Samstag ein und so kommt es, dass der Parkplatz jedes Jahr gerammelt voll ist und wir weit weg vom Eingang parken müssen. Außerdem regnet / schneit es immer (!) in Vejle. Jedes Jahr! Das Wetter ist immer grauenhaft, aber schon im ersten Jahr sagte der Commander „Je weiter wir nach Norden kommen, desto besser wird das Wetter!“ Und er sollte wieder Recht behalten.

Jedenfalls regnet es wieder und wir freuen uns über den 2. Eingang, weil wir nun direkt aus dem Auto heraus und ins Warme können! Ansonsten ist alles etwas anders und wir sind etwas verwirrt, finden aber das wichtigste und tuckern nach einem kurzen Stopp weiter nach Norden…

Fast hätte das mit dem Bier um 4 am Strand nicht geklappt. Jedes Jahr stellt sich in Arhus die Frage: Rechts oder Links auf der Autobahn. Prinzipiell ist es egal. Das Navi sagt immer rechts, aber die Straßenführung ist derart verwirrend, dass man auch schon mal links fährt. Links wäre in diesem Falle besser gewesen, denn rechts standen wir eine gute Stunde im Stau! Das erste Mal überhaupt. Nur Jan nicht, der fuhr nämlich links und war pünktlich zur Schlüsselübergabe in Blokhus!

Auf dem Rückweg vom Strand kaufen wir noch schnell das Nötigste ein und produzieren im Handumdrehen die vermutlich höchste Rechnung überhaupt! Aber dafür haben wir ein paar Tage länger Ruhe mit dem Einkaufen…

Lidl-Einkäufer kennen vielleicht das dänische Wurzelgemüse. Oh Wunder, das gibt es auch in Dänemark! Wenn auch mit anderen Rezepten auf der Rückseite. Das wird dann gleich in die Tat umgesetzt!

glat i sne — Glücklicherweise haben wir die 500km unfallfrei absolviert. Da ist ein kleiner Ausrutscher mit dem Einkaufswagen im Schnee ganz locker zu verkraften!

Schnee schippen

Schnee hatten wir ja schon oft im Malinsvej…

Aber Schnee schippen mussten wir noch nie!

Da bleibt man lieber drin und schaut den anderen beim Arbeiten zu :o)

Die Verbandsteilnehmer

Der diesjährige Verbandsausflug ist eher ein Konzentrat. Nach dem Rekordjahr 2013 sind wir jetzt quasi nur noch die halbe Besetzung. Das tut der Freude aber keinen Abbruch, wir hatten dennoch eine tolle Woche!

   
Andy Axel Conny
     
Daniel Frank Jan
     
Martin Robert Torben

Hot Dogs in Dänemark

Hot Dogs in Dänemark, Öl und Smörebröd…

Der Klassiker der Ønskeskive 2012 ist auch dieses Jahr der Klassiker. Wenn auch auf dem Teller. Besonders praktisch am ersten Abend, wenn sowieso keiner Lust hat zu kochen und sich der Abend lange lange hin zieht. Oder aber zwischendurch als Not-Brot oder Nach-Mitternachts-Snack :o)

Ach ja: Der Beutel ist übrigens locker alle geworden!

Die Wunschscheibe

The same procedure as every year. Das Gemeinschaftsprogramm ist natürlich nicht verpflichtend, aber wird alle Jahre wieder immer wieder gerne genommen:

Samstag: Anreise und das gemeinsame Bier um 4 am Strand
Montag: Hot Dogs in Haus 2 und Rätselraten um die Wunschscheibe
Mittwoch: Angrillen in Haus 1
Freitag: Abschlussessen beim Türken

Beim zweiten Punkt scheitern wir bereits kläglich in doppelter Hinsicht: Nicht Haus 2. Nicht Hot Dogs. Stattdessen Toast Hawaii in Haus 1. Dafür aber trotzdem mit neuer Musik!

Und einem neuen Getränk! Becherovka. Mal etwas anderes und wir werden uns eines Tages durch die ganzen Bitter und Kümmel hindurch getrunken haben…

Aber Jan spannt uns noch etwas auf die Folter (das kann er übrigens sehr gut!) und wir warten alle braaav bis nach dem Essen… Auch das können wir sehr gut — also essen :o)

1. Ralley Zelten Robert
2. The Cure Just Like Heaven Jan
3. Sten & Stanley Skateboard Martin
4. George Michael Cowboys and Angels Torben
5. Coldplay Atlas Andy
6. Hans Zimmer Molossus Andy
7. Ingfried Hoffmann Robbi, Tobbi Und Das Fliewatüüt Jan
8. Jose Padilla Sabor de Verano Daniel
9. Astrud Gilberto The Girl From Ipanema Axel
10. Christian Anders Es Fährt Ein Zug Nach Nirgendwo Torben
11. Emma Bunton Maybe Frank
12. Monica Zetterlund Stick iväg Jack Martin
13. Adele Skyfall Axel
14. Daft Punk Giorgio by Moroder Daniel
15. Dan Hicks And The Hot Licks Strike It While It’s Hot Robert
16. Albert Hammond It Never Rains In Southern California Frank

Na? Gesehen? Geniale CD-Rohlinge, oder?

Bergfest

Mittwoch = Angrillen.

Wir gehen also rüber. Da Haus 1 (mittlerweile eigentlich Haus 4) ja etwas näher an uns heran gerückt ist, reicht es, den Berg rauf zu gehen und nicht auf der anderen Seite wieder runter. Das erspart auch einiges an Rutscherei!

Wenn man Haus 1 aber komplett den Schwaben überlässt, dann wird aus Grillen allerdings Maultaschen. Original schwäbische, importiert aus dem fernen Stuttgart. Und was soll man sagen? Sie schmecken auch im hohen Norden!

Und damit alles gut rutscht, gibt’s auch reichlich zu trinken *hicks*

Und dann bis tief in die Nacht hinein diverse Runden „Ohne Moos nix los“. Unnötig zu erwähnen, wer die Bank war, oder?

Buten

Man mag es kaum glauben, aber trotz des bewölkten Himmels macht raus gehen dennoch Spaß! Liegt wohl an den weißen Tupfen auf allen Bäumen und Sträuchern. So ist es echt ganz angenehm, mal durch die verwaiste Ferienhaussiedlung zu streifen…

Apropos Nachbarschaft: Mir war gar nicht bewusst, dass das ehemalige Haus 1 mit Öl versorgt wurde — oder aber, der Fahrer hat sich nur verfranzt und irrt planlos in der Siedlung umher und sucht seinen Auftraggeber.

Es gibt sogar Momente, an denen der Strand willig ist, uns mit relativ wenig Wind zu empfangen. Dank des Windes ist der Schnee vom Anfahrtssamstag auch nahezu komplett verschwunden und dem Sand gewichen, der autofahrerfreundlich fest ist. FabiaN hatte auch sehr viel Spaß auf dem Strand, muss ich sagen :o)

Die Truppe verlässt aber auch zumindest ein Mal richtig das Haus. Selbstverständlich zum Leuchtturm von Rubjerg! Wir müssen doch gucken, ob das Ding noch steht. Und ja, das tut es…

Erfreut stellen wir fest, dass man die Licht-Installation vom vergangenen Jahr noch dran gelassen hat. Jedoch mittlerweile nicht mehr Solar betrieben, sondern entlang roter Plastik-Pfeiler hat man ein Stromkabel quasi ans Ende der Welt gezogen.

Apropos draußen: Wo geht es nach der Sauna hin? Richtig, nach draußen!!! Und zwar richtig raus, weil ja auch Schnee liegt macht es ein Mal laut ZISCHHH und schon ist man wieder akklimatisiert!

Küchendienst

Novum dieses Jahr von Papa: Jeder ist mal dran mit der Küche! Letztes Jahr hat Torben todesmutig mit Messer und Gabel das Licht repariert, dieses Jahr macht es Jan.

Aber eigentlich war damit die kulinarische Versorgung gemeint. Rene war dieses Jahr leider nicht mit von der Partie und so mussten wir auf die Ochsenschwanzsuppe und diverse andere Zaubereien von ihm aus der Küche verzichten und haben daher ein bunt gemischtes Programm mit täglich wechselnder Besetzung kredenzt.

Beim Frühstück ist das noch einfach. Den Tisch deckt Frank. Immer. Das ist die Frühstückstischkompetenz. Da kommt keiner ran. Da braucht es auch keine Rotation.

Kaffee am Bett gibt es leider nicht immer, aber immer öfter — daaaankeee!!!

Und die Wurst- und Käsetellerkompetenz liegt eindeutig bei Jan. Nach eigenen Angaben dem Zivi sei Dank.

Die Koch-Reihe wird übrigens mit dem Wurzel-Gemüse vom Spar eröffnet. In Orangen-Thymian-Soße an Pesto-Garnelen. Übrigens alles vom Spar. Warum wir dort einkaufen? Irgendwer fragte mal. Der Aldi ist gegenüber. Aber irgendwie haben wir schon immer beim Spar eingekauft…

Neu in diesem Jahr sind übrigens die Blumen. Da kommt mal etwas frischer Wind ins Haus und sie haben auch akkurat eine Woche lang gehalten — eigentlich ein Wunder, bei der molligen Wärme in unserem Haus! Aber das darf es nächstes Jahr gerne wieder geben!

Irgendwie sollten wir doch noch mal den Hitchcock-Klassiker „Das Fenster zum Hof“ drehen, wenn man sich diese Küche so anschaut!

Pizza. Freitag. Abschlussessen beim Türken. Da gab’s zumeist Pizza. Leider hat die Qualität im Laufe der Jahre abgenommen. Damit gleiches mit den Essenresten am Ende der Woche auch passiert und die „Messerspitze Mehl“ auch mal eine angemessene Verwendung findet, gibt es dieses Mal am letzten Abend Reste-Pizza mit selbst gegangenem Hefeteig! Zack, wieder ein Zopf ab. Zack, wieder was leckeres selbst Gemachtes auf dem Tisch!

Bei der Getränkekompetenz sieht es dann wieder ganz homogen aus. Da sind wir alle kompetent :o)

Binnen

glat i våd — Lernen durch Schmerzen. Hat schon immer funktioniert. Und Torben ist der Erste, der nach so vielen Jahren Dänemark ein Souvenir mit nach Hause nimmt! Gott sei Dank ist das erst am letzten Abend passiert…

Die größte Neuerung im Nassbereich ist definitiv die neue Poolbeleuchtung! Moderner LED-Technik sei Dank erstrahlt der Pool in den Farben des Regenbogens. Durch unzähliges Ein- und Ausschalten kann man sich durch das nicht enden wollende Programm „klicken“, bis man schließlich den Disco-Modus erreicht hat, der alle zum Epileptiker werden lässt! Hat man das überstanden, kommt endlich der lang ersehnte Wellness-Modus, der uns jeden Abend begleitet.

Ein weiteres Novum, vermutlich ist er Silvester 2012 auf den Geschmack gekommen, ist die Tatsache, dass Frank auch das Baden und Planschen anfängt. Da sage mal jemand, dass ein steter Tropfen nicht den Stein aushöhlt!

Aber das allerwichtigste bei der Entspannung in der Nasszelle ist gutes Personal, was die Badenden im Blick behält und etwaige Wünsche schon im Vorhinein erkennt, so dass eventuelle Trockenzeiten bei den Getränken gar nicht erst entstehen. Merke: Wir brauchen eine Service-Glocke!

Abflug

Also wettertechnisch war diese Woche Dänemark komisch. In den 7 Jahren, die wir nun schon gen Norden fahren, gab es vielleicht an 3 oder 4 Tagen Regen bzw. Schnee. Aus dieser Perspektive lagen wir voll im Trend. Keinerlei Niederschlag :o) Allerdings hatten wir in der gesamten Woche auch keinerlei Sonne zu verzeichnen :o( Zu Gute kam uns jedoch die Tatsache, dass viel Schnee lag und somit kein Grau in Grau Gefühl aufkam, sondern das Weiße immer noch gelacht hat.

Aber am Abreise-Morgen zog Petrus noch mal alle Register. Wirklich alle!!!

Dann macht die Bank, nein Jan, noch die Endabrechnung fertig und es folgt die große Lebensmittel-Tombola. Schlüssel unserem Vermieter geben, dem Vermieter von Haus 1 noch mal verraten, wo Axel den Schlüssel versteckt hat und dann geht’s ab gen Süden!

Auf dem Weg zum Einkaufen in Vejle ereilt Jan das selbe Schicksal, was die anderen auf dem Hinweg hatten — interessanterweise auf der selben Strecke, wie auf dem Hinweg — wir haben einfach mal komplett durchgetauscht!

Zunächst einmal kaufen wir noch ein paar dänische Leckereien, wie z.B. Leberpastete, Stinkekäse oder Schokolade.

Im Regal verbleibt dafür allerdings Fertig-Ei in allen 3 Varianten: Eiweiß, Eigelb und Vollei!

Und nach dem anstrengenden Einkauf gibt es noch den letzten Hot Dog zur Stärkung für den Rückweg in der brandneuen Fressmeile!

Zumindest ist das die Idee, denn die frisch eröffnete Schlemmermeile bietet alles, was die moderne Fastfood-Industrie so produziert, nur keinen klassischen dänischen Hot Dog! Wir sind bitter enttäuscht…

Und wir sind verwirrt, weil man das Schild nicht, wie gewünscht an der Ecke des Tisches platzieren kann, weil ein runder Tisch keine Ecken hat!

Mittlerweile gibt es genug Datenmaterial, um auch mal eine Statistik der Verbrauchskosten zum Abschluss zu präsentieren. Die Zahlen sollten für sich sprechen…

Reisekosten

2014-01 Verbandsausflug nach Dänemark — Reisekosten

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