2014-07 Abwechslungsreiches Mallorca

Öfter mal etwas Neues! — vom 26. Juli bis zum 09. August 2014

Manchmal sagt man uns ja nach, dass wir auf Mallorca immer die selben Sachen machen. Dieses Mal garantiert nicht! Wir erkunden eine verlassene Bodega, wir trieben uns mitten in den Feuerläufen herum und erkunden Palma auf 2 Rädern mit den Segways! Ein spannender Urlaub im Sommer auf Mallorca…


Endlich Urlaub

Das Wetter schreit förmlich danach, dass wir in den Urlaub fliegen! Und das im Juli! Grau in grau, alles Regen und den Schirm hat es auch dahin gerafft. Im Koffer ist noch etwas Platz – möchte noch jemand mit?

Ja, es möchte jemand mit: Wir fahren zusammen mit den Grafschaftern Jan und Frank! Zumindest überwiegend zusammen. Wir landen 2 Tage eher und sie fliegen 2 Stunden eher ab, aber wir werden diesen tollen Urlaub gemeinsam unter der Sonne Cala Ratjadas verbringen!

Wir fahren zwar nicht an den Ballermann, aber Cala Ratjada hat ja mittlerweile leider den Zusatztitel Ballermann 2 bekommen. Daher bereiten wir uns auch alkoholisch schon mal etwas auf den Urlaub vor uns verabschieden uns mit einem gemeinsamen Burger-Essen von den Murpels.

Wir fliegen mit der größten deutschen Fluggesellschaft: Lufthansa. Aber auch hier hat die Rationalisierung Einzug erhalten und so werden Aufgaben, die früher mal teures Personal gemacht hat, auf den Kunden abgewälzt. Einchecken tut man heutzutage übers Internet. Und mittlerweile muss man auch schon den Koffer selber aufgeben. Schön mit Bändchen drum kleben und so.

Der Fairness halber sei aber gesagt, dass wir das aus Neugierde selber gemacht haben. Selbstverständlich gibt es auch (noch) den Schalter, wo freundliches Personal sitzt und einem einen guten Flug wünscht!

Lufthansa. Das bedeutet zum Einen, dass man über München oder Frankfurt fliegt. Das bedeutet aber auch, dass man auf genau so einem Flug beim Boarden , wo man sowieso die Hände mit Rucksack, Jacke und Zeitung voll hat, einen Müsliriegel (!) in die Hand gedrückt bekommt. Das muss man sich mal (im wahrsten Sinne des Wortes) auf der Zunge zergehen lassen: Die größte deutsche Fluggesellschaft drückt einem auf einen Flug einen Müsliriegel in die Hand! Und das auch noch zu einem Zeitpunkt, wo man es so gar nicht gebrauchen kann. Ich bin fest davon überzeugt, dass es dem Ansehen der Fluggesellschaft wesentlich besser täte, wenn sie gar keinen Knabbertriegel verteilen würden. Und wenn schon, dann bitte direkt zum Kaffee. Denn später, wenn es dann einen Kaffee gibt, ist der Riegel in der Regel schon weg geknabbert, verloren und versteckt. Gut, dass wir das schön öfter durch gemacht haben.

Wesentlich charmanter ist hingegen dann der Aufenthalt in MUC an sich. Denn dort gibt es freundlicherweise Tee und Kaffee für Lufthansa-Kunden gratis. So überbrückt sich die Wartezeit wesentlich entspannter, bis es weiter gen Süden geht!

Die zweite und letzte Teilstrecke ist dann länger und damit entspannter. Wir erhalten einen schicken Picknick-Korb für unsere Verpflegung! Etwas Ernüchterung stellt sich jedoch ein, wenn man die Pappschachtel öffnet. Denn dann wird man nur von einem Joghurt und einen Keks angelächelt. Okay, der Keks ist angeblich handgemacht, aber irgendwie wirkt die Verpackung pompöser, als der Inhalt. Warum Fluggäste immer so viel Wert auf das Essen legen? Ich hab mal gelesen, dass das einer der wenigen Punkte ist, durch die sich Fluggesellschaften unterscheiden können. Von A nach B bringen sie die Passagiere irgendwie alle. Mehr oder weniger bequem drin sitzen kann man überall gleich schlecht. Bleibt halt nur das Essen…

Immerhin gibt es bei Lufthansa alkoholische Getränke ohne Aufpreis! Was aber wiederum den Nachteil hat, dass jeder etwas haben möchte und der Sekt dann mitunter schon alle ist. Von einer zweiten Runde mal ganz zu schweigen. Dennoch kommen unsere „Kristall-“Gläser wieder hervorragend zur Geltung!

Cap Formentor und die Bucht von Alcudia lassen grüßen…

… bevor wir sicher wieder Zuhause landen!

Die Frage wenn wir wieder in Cala Ratjada ankommen, ist ja immer: Was ist neu? Was ist gleich geblieben? Gleich geblieben ist zweifellos die leckere merienda, die wir uns bei Vicente gönnen. Einer läuft kurz los zum Los Amigos und holt ein paar pa’amb oli und dann wird die Köstlichkeit bei Vicente am Tresen verspeist.

Neu hingegen ist im Hostal Marina der Service: Es gibt nun Seife und Duschgel. Der Inselrat zur Erhöhung der Hotel-Qualität lässt grüßen und hat neue Mindeststandards für Hotels und Pensionen festgelegt. Dazu gehört eben auch Seife auf dem Zimmer. Aber auch ohne äußeren Zwang hat Vicente hier und dort kleine schöne Akzente gesetzt und im wahrsten Sinne des Wortes ein paar Hin- und Durchgucker gebastelt.

Es ist Hochsommer. Das merkt man sowohl auf dem Termometer als auch in der Luft, denn die Feuerlöschflugzeuge sind fleißig am Üben. Hoffen wir mal, dass sie in dieser Saison wenig zum Einsatz kommen!

Ganz im Rhythmus vom Ostern auf dem Festland-Spanien machen wir hier auf der Insel weiter und tapern uns durch den Abend. Das hat den Vorteil, dass wir gleich in allen wichtigen Lokalitäten „hola , buenas“ sagen können!

Es sind die einfachen Dinge, auf die man sich ein ganzes Jahr lang freut: Das Frühstück bei Vicente! Weißbrot, Käse und Tomaten aus dem Garten seiner Eltern. Dazu etwas Olivenöl und ein Cortado. Das ist Urlaub!

Und wir haben Vicente auch eine Kleinigkeit mitgebracht: Ein Zeige-Wörterbuch! Unheimlich praktisch – und auch lustig! Vicente war sehr begeistert und nach wenigen Tagen war es schon komplett gespickt mit kleinen Merkzetteln…

Wir machen einen kleinen Rundgang um zu gucken, ob noch alles an seinem angestammten Platz ist und verweilen etwas an der Cala Gat…

Und auch das „typische Kraut“ wächst und gedeiht in der Sonne. Gleich dran denken, dass wieder 2 Gläser davon den Weg nach Deutschland finden müssen!

Eine kleine Zwischenmahlzeit im Sa Trobada. Der Laden war zuvor im alten Nou Dos in einer kleinen Seitenstraße der Hauptstraße. Nun ist er umgezogen, wesentlich größer und an prominenter Stelle an der Cala Agulla Straße. Und zwar dort, wo mal das Bärenhaus war, welches dem guten Herrn Rach einen Bärendienst erbracht hat…

Badetag. Der Weg zur Cala Gat ist ja so weeeiiit, da nehmen wir doch einfach mal die Abkürzung. Von dem Beton-Plateau aus springen wir kurzerhand ins Wasser und schippern mit der Luftmatratze auf dem Wasserweg zum Strand.

Wir haben es so oft versucht, die Sache mit dem Felsen. Aber es hat nie geklappt. Wir befinden ihn also für sicher und können uns ganz entspannt anlehnen.

Panorama Bild am Hafan

Ist das Kunst oder kann das weg? Weg kann es nicht, denn es klebt an der Mauer vom Hafen. Also muss es Kunst sein. Es ist neu. Es sind die Lustigen Musikanten, die auf das Boot warten!

Wir tappern wieder. Diesmal beim Nachfolger vom Sa Trobada . Die haben keinen besonderen Eindruck hinterlassen – weder positiven noch negativen. Und beim Nou Dos. Da kann man mittlerweile auch ein bisschen Tapas essen. Also richtige kleine Tapas und keine großen Raciones. Das kommt uns durchaus sehr gelegen…

Vicente ist die gute Seele von Cala Ratjada und hilft immer, wo er kann. So hat er für eine Nacht einen anderen Hotelier geholfen und 3 Gäste aufgenommen, weil der andere überbucht war. Die Drei fragten nach einen weiteren Zimmerschlüssel, falls sie zu unterschiedlichen Zeiten nach Hause kommen würden. Vicente sagte daraufhin: „Ihr könnt auch 10 Schlüssel haben. Aber ich sage Euch was passieren wird: Der erste, der nach Hause kommt schließt ab und lässt den Schlüssel stecken!“ Er sollte Recht behalten, wie wir am nächsten Morgen feststellen…

Vicentes Terrasse auf der anderen Straßenseite ist von der rechten Parkplatzseite auf die Linke gewechselt. Das hat den Vorteil, dass man dort auf der Ecke sitzt und immer ein laues Lüftchen weht. Überhitzung quasi ausgeschlossen. Allerdings darf man sich von dem Sonnenschirm nicht ins Bochshorn jagen lassen, denn Schatten ist nicht gleich Schatten. So ist man dort im sichtbaren Licht zwar abgeschattet, allerdings gilt das noch lange nicht für den UV-Anteil. Man wird also auch dort braun, läuft aber auch Gefahr, dass man sich unbemerkt einen Sonnenbrand holt!

Strand…

Vicente sieht ganz stolz aus, ist aber eigentlich nicht sonderlich glücklich. Sein altes Handy hat nun endgültig den Geist aufgegeben und es gibt keine Ersatzteile mehr dafür. Daher musste er sich ein neues zulegen. Ein ganz modernes. Mit Farbdisplay!

Was gibt es sonst neues? Beim Lidl gibt es einen TK-SB-Tresen, wo man wie beim Obst und Gemüse seine tiefgefrorenen Krabben nach Wunsch abfüllen kann. Und es gibt auch einen Bäcker-Tresen mit frischen spanischen Leckereien: Thunfisch- Empanadas! Einfach göttlich! Selbst Vicente sagt, dass die lecker sind und das will etwas heißen!

Spannend, was die Natur so zu bieten hat. Im letzten Jahr waren wir früh da, da waren die Passionsblumen an der Hecke vom Mar i Vent in voller Blüte. Nun sind wir im Sommer da und was wird aus Passionsblumen? Genau, Passionsfrüchte oder auch Maracuja genannt. Und das in freier Wildbahn ohne Liebe und Pflege, sondern einfach nur an der Straße!

Apropos Mar i Vent: Unser Wohnzimmer. Jeden Abend :o) Weil es einfach schön ist!

Es gibt wieder einmal spannende Einblicke in neue Zimmer. Erster Stock, ganz am Ende rechts. Zimmer 101. Es fällt auf, dass es kurz vor dem Zimmer im Flur eine abschließbare Tür gibt. Wie kommt‘s? Nun, früher beim Bau des privaten Hauses hat Vicente mit seiner Familie dort im Hotel gewohnt und daher gibt es diese abschließbare Tür zu den Privatgemächern.

Correfoc in Arta

Ein Grund für die Wahl des Urlaubs in den Hochsommer: Partyalarm in Cala Ratjada und umzu. Konkret: Die Festivitäten von Arta.

Der Abend beginnt mit der typisch mallirquinischen Dudelsack-Musik und dem Tanz der cabezudos…

Um dann seinen Höhepunkt in den correfoc, den Feuerläufen zu nehmen. Jan und Frank haben wir ein heißes Spektakel versprochen und werden es auch halten. Wir sind mittendrin und nicht nur dabei. Laufen vor und zurück in Mitten der Masse und verdammt nah am Feuer! Das ist Adrenalin pur und wir sind so was von außer Atem! Das muss man einfach mal erlebt haben, das ist unbeschreiblich!

Vicente zündet eine Kerze an? Es muss etwas ganz besonderes vorgefallen sein. Und in der Tat ist was passiert, was niemand für möglich gehalten hat – Vicente am wenigsten: Vicente ist im Fernsehen! Tags zuvor rief ein Team von RTL an und fragte, ob sie im Hostal etwas über günstige Pensionen auf Mallorca drehen können. Vicente sagte: Klar, kommt vorbei und wir reden etwas, aber vor die Kamera gehe ich nicht. Tags drauf hatte er so schnell ein Mikrofon um, dass er gar nichts dagegen tun konnte!

Dafür war aber auch sein FIFA Pokal zur Fußball-WM der Hingucker schlechthin. Nicht etwa aus Plastik sondern richtig aus Metall und eine Bestellung vom spanischen Festland!

Von langer Hand geplant und schließlich realisiert: Mein Arbeitskollege Winni mit Familie ist zu Besuch in Cala Ratjada! Nachdem wir uns letztes Jahr zeitlich knapp verpasst haben, passt es dieses Jahr und wir verbringen einen leckeren Abend im Los Arcos bei einer schönen Paella!

Verlassene Bodega

Geocaching in einer alten Bodega bei Felanitx. Im Internet habe ich durch Zufall diese Perle gefunden und es war sofort klar: Da muss ich rein. Egal wie. Und natürlich waren Jan und Frank auch sofort Feuer und Flamme. Verkehrsgünstig gelegen liegt die verlassene Bodega am Stadtrand von Felanix . Schnell finden wir einen Eingang (kleine Leute passen da in der Hocke durch, Große müssen auf allen Vieren rein). Der Ausgang ist übrigens viel entspannter durch ein Fenster!

Und dann beginnt das Stöbern in alten Zeiten durch faszinierende Hallen die einer Kathedrale gleichen! Wir schlängeln uns hindurch durch unzählige Beton-Fässer wo der Wein vergoren wurde und kraxeln über Dächer und schmale Grate. Kurz: Es ist einfach beeindruckend und eine einzigartige Stätte!

Leider lesen wir ein halbes Jahr später, dass die Bodega dem Erdboden gleich gemacht wurde. Ich verstehe das einfach nicht…

Panorama Bodega in Felanitx

Wo wir gerade schon in Felanitx sind, machen wir einen Abstecher zum frisch eröffneten und restaurierten Castillo de Santueri, was etwas südlich von der bekannten Einsidelei Santuario de San Salvador liegt. Um es kurz zu machen: Es ist den Eintritt nicht wert. Vielleicht wird es das ja noch mal, aber das ist noch ein langer und steiniger Weg bis dahin. Außer vieler Steine gibt es kaum etwas zu sehen. Die Anlage ist zwar groß, aber richtig imposant ist eigentlich nur der Eingang und den sieht man auch von außen.

Lecker lecker!

Can Manolo

Los Amigos

Das kleine Restaurant neben der Spilothek

Sa Trobada

Los Arcos

Mitunter treibt die mallorquinische Gesetzgebung spannende Stilblüten. Seit kurzem gibt es ein Gesetz, nachdem keine nachfüllbaren Ölkännchen mehr im Restaurant bei Tisch verwendet werden dürfen. Gemeint sind diese unheimlich praktischen und schmierigen Kännchen aus Glas, wo der letzte Tropfen Öl wieder in das Behältnis zurück läuft — theoretisch zumindest. Hintergrund dieses Gesetzes: Es soll vermieden werden, dass dem Gast hochwertiges Olivenöl sugeriert, statt dessen aber billiges angeboten wird. So weit, so gut, diese Idee. Fragt sich nur, welcher Gast denn bitteschön in einem nicht beschrifteten Ölkännchen feinstes und teuerstes kalt gepresstes mallorquinisches Olivenöl erwartet? Vermutlich die wenigsten.

Statt dessen sind nun die Restaurants dazu verpflichtet, nicht nachfüllbare Einwegflaschen auf den Tisch zu stellen. Wie auf dem Bild. Guckt man sich das Etikett dieser Flasche an, so liegt jedoch der Schluss nahe, dass entweder die paar Milliliter, die aus der „frisch geöffneten“ Flasche fehlen, allesamt im Etikett aufgesaugt sind, oder aber, diese nicht nachfüllbare Flasche vielleicht doch nachgefüllt wurde. JETZT wird einem also erst richtig suggeriert, dass man bestes Öl hat, was vermutlich gar nicht der Fall ist.

Tut man, wie Vicente und ein paar andere findige Menschen, ein paar Käuter ins Öl, ist es kein Olivenöl mehr, sondern eine Würzmischung und von der Regelung befreit!

Der naive Beobachter merkt schnell: Irgendwie hätte man sich den ganzen Aufriss auch sparen können. Denn wer seinen Gästen wirklich bestes Öl auftischt, der wird’s auch dran schreiben!

Höhlenwanderung

Geocaching Teil 2. Bereits aus dem letzten Jahr kennen wir die Höhle bei Cala Ratjada, die Cueval del Pirata. Besser vorbereitet mit Kerzen und Stativ und so wollen wir dort noch mal rein. Allerdings erfahren wir schon vorher von Pedro aus dem Mar i Vent , dass die Leiter weg ist. Daher kaufen wir ein Seil, um hinein und wieder hinaus zu kommen.

Am Ende siegt aber dann doch die Vernunft: Wir wären zwar problemlos und heile in die Höhle hinab gekommen, aber es ist nicht 100%ig sicher, dass wir auch wieder hinaus kommen. Daher ziehen wir unverrichteter Dinge wieder ab und hoffen drauf, dass sich jemand der Sache erbarmt und wieder eine Leiter dort hin schleppt…

Ein kulinarischer Höhepunkt war der Tisch-Grill von der Bar Nou Dos. Ein paar Tage zuvor haben wir das am Nachbartisch schon gesehen und nun sind wir selber dran! Fleisch auf dem offenen Feuer kurz außen angeknuspert und dann selber am Tisch fertig gegrillt. Einfach lecker! Dazu gebackerner Ziegenkäse… Herrlich! Der Trick im Nou Dos: Immer für 1-2 Personen weniger bestellen, denn die haben ein anderes Verhältnis von Portionsgrößen!

Segway fahren

Da dieser Urlaub offensichtlich unter dem Motto „öfter mal etwas neues“ steht, fahren wir nach Palma um dort eine Segway-Tour durch die Stadt zu machen. Es startet und endet in der Altstadt und wir machen eine geführte Tour durch bekannte und vor allem unbekannte Ecken von Palma. Durchaus empfehlenswert, zumal man in der kurzen Zeit viel sieht, und durch den etwas erhöhten Stand auch eine ganz andere Sichtweise hat. Vielleicht machen wir das nächste Mal ja die 2 Stunden Tour. Aber in der prallen Sonne ist das dieses Mal etwas ungünstig. Aber der Spaßfaktor ist ungemein hoch!!!

Panorama Patio in Palma

Einer der unzähligen Patios in Palmas Altstadt. In einer winzigen Seitengasse gelegen ist es der Innenhof eines riesigen Hauses, das nur von einem einzigen alten Herrn bewohnt wird.

Wir finden nach der drittbesten Eisdiele Spaniens in Alicante die zweitbeste in Palma! Nun stellt sich die alles entscheidende Frage: Wo ist die beste Eisdiele Spaniens? Außerdem: Wieso holen die Leute ihr Eis bei einer einfachen Kette, wenn sie doch ein wesentlich besseres Eis in einer kleinen Butze haben können?

Auf unserer Tour auf 2 Rädern kommen wir auch an der ältestens Chocolateria vorbei, die wir im Nachhinein noch mal per Pedes besuchen. Alleine die originale Inneneinrichtung ist definitiv einen Blick wert! Aber auch die Speisen und Getränke sind durchaus emfpehlenswert. Da der Laden auch etwas abseits liegt, ist er nicht ganz so überlaufen, wie Cafes an den Hauptachsen.

2014-07 Panorama Chocolateria in Palma

Die Fliesen und große Teile der Einrichtung der Chocolateria wie Kronleuchter gehören zur Erstaustattung von 1700.

Wieso musste ich eigentlich 30 Jahre lang warten, um blaue Gummibärchen zu bekommen?

Nicht nur der Deutsche hat einen Hang zum Schrebergarten. Auch der Spanier! So bekommt man im Mar i Vent die Melonen der Sangria aus dem heimischen Garten von Lorenzo und bei Vicente gibts neben den Melonen auch die Tomaten aus Papas Garten!

Öfter mal etwas neues: Der Strand zwischen Colonia San Pere und Son Serra de Marina: Sehr schön, wenig los und mit FKK. Leider auch mit sehr viel Wind, aber dafür gibt es ja die Steine am Strand.

Erdbeerkuchen mal anders. Vicente gibt einen aus. Einfach so. Dankeschön Vicente!

Tauchen

49. Tauchgang – Cap Freu – Cala Ratjada

50. Tauchgang – Cuevas de los Castillanos – Cala Ratjada

51. Tauchgang – Cala Olla – Cala Ratjada

Das Boot, welches die ganzen Quallen abschöpft, kam leider zu spät. Ich habe mich just beim Auftauchen an einer Nessel verbrannt Frown.gif Aber das Putzboot wäre ohnehin nicht in die Cala Olla hinein gefahren.

52. Tauchgang – Farallo – Cala Ratjada

53. Tauchgang – Font de sa Cala – Cala Ratjada

Und zum Abschluss ein Nachttauchgang!

Mit dem Jannemann geht’s natürlich auch tauchen! Nicht ständig im Programm, aber zufälligerweise in unserem Urlaub: Ein Nachttauchgang vom Strand von Font de sa Cala aus. Praktischerweise liegt die Tauchschule genau am Strand, so dass wir wie seinerzeit Luis de Funes in voller Montur ins Wasser stokeln . Gut, dass es dunkel ist und dass uns dabei keiner sieht. Apropos sehen: Höhepunkt dieses Tauchgangs sind zweifellos die 3 Oktopusse, die wir gesehen haben!

Spanische Friedhöfe haben ja immer etwas spannendes und faszinierendes. Ein kleiner Ausflug zum Friedhof von Cala Rajtada. Der ist übrigens in Capdepera an dem Berg mit dem Funkfeuer oben drauf, da Cala Ratjada ja kein eigenständiger Ort ist, sondern zu Capdepera gehört.

Geht es Dir gut oder hast Du Besuch? Diesen Spruch kennt man als Resident auf Mallorca. Und so überfalle ich Bredi am ersten Tag mit einem Spontan-Besuch. Unangemeldet natürlich. Und er erkennt mich nicht, sondern denkt, ich sei ein Patient zur Nachkontrolle. Natürlich ist ihm das oberpeinlich, aber wir können das schnell aufklären und hinterher herzlich drüber lachen.

Und wie das so ist, machen wir am ersten Urlaubstag einen Termin an einem unserer letzten Tage fest, um noch einmal zusammen auf seiner Finca Kaffee zu trinken. Termine, Termine, Termine!

Ja, die Likörfabrik Moja , bekannt durch Hierbas und Mezcladis hat nicht nur eigene Kreationen, sondern baut auch bekannte Leckereien nach. So gibt es in Anlehnung an Jägermeister den Mojameister. Und analog zum Licor 43 den Licor de Huevo . Wie? Ei ? Ja! Neben den 43 Kräutern in dem 43er ist eine weitere Zutat Ei! Daher heißt der Nachbau auf Deutsch übersetzt: Eierlikör!

Wie war das noch mal mit Henna-Tattoos im Urlaub? Das schreit nach einer Hepatitis-Impfung! Aber mit einem Arzt als Freund kann da gar nichts passieren… Daher gibt es für Frank ein schönes Mitbringsel aus dem Urlaub.

Und so schnell gehen 2 Wochen wieder vorbei. Quasi wie im Fluge!

Apropos Flug: Die Avionik moderner Passagierflugzeuge sorgt dafür, dass auch bei einem Kurvenflug der G-Vektor immer lotrecht zum Fußboden steht. Wie bitte? Im Gegensatz zu einer Kurvenfahrt mit dem Auto gibt es im Normalfall keine seitlichen Kräfte, die einen nach rechts oder links aus den Sitz schieben, sondern man fühlt sich im Kurvenflug einfach nur schwerer: Man hänge einfach mal einen Gegenstand im Flugzeug auf und er wird immer geradeaus runter zum Boden hängen – auch wenn man eine Kurve fliegt.

Ein etwas längerer Zwischenstopp in München. Ein kurzes Nickerchen gefällig? Die 4 praktiscchen NapCaps laden ja förmlich dazu ein. Aber das ist dann doch etwas teuer, daher wählen wir die einfache Variante…

Auf der Kurzstrecke von MUC nach HAM gibt es diesmal keinen Müsliriegel. Es ist ja auch schon früher Abend. Statt dessen etwas zum Knabbern. Aber das passt ganz hervorragend zum Rotwein! Ich kann ja auch mal ohne meckern!

Zu guter Letzt noch das Mitbringsel von Vicente: Eine echte Sobrasada . Übergeben mit den Worten: Ich hab dem Schwein in die Augen geschaut! Und gut, dass sie mehrfach eingewickelt war!

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